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Formel 1: Aston Martin legt Berufung gegen Disqualifikation von Vettel an

Nachspiel in der Formel 1  

Aston Martin ficht Vettel-Disqualifikation an

06.08.2021, 10:19 Uhr | t-online, sid

Formel 1: Aston Martin legt Berufung gegen Disqualifikation von Vettel an. Sebastian Vettel: Der deutsche Formel-1-Pilot wurde in Ungarn disqualifiziert. (Quelle: imago images/Laci Perenyi)

Sebastian Vettel: Der deutsche Formel-1-Pilot wurde in Ungarn disqualifiziert. (Quelle: Laci Perenyi/imago images)

Der zweite Platz beim Großen Preis von Ungarn war ein großer Erfolg für Sebastian Vettel und Aston Martin. Doch nach dem Rennen wurde der Deutsche disqualifiziert. Sein Rennstall legt Berufung ein.

Sebastian Vettels Rennstall Aston Martin geht weiter gegen die Disqualifikation des Deutschen beim Großen Preis von Ungarn vor. Wie das britische Team am Donnerstagabend mitteilte, wird das Urteil auf zwei Wegen angefochten. Aston Martin nimmt zunächst das Recht auf eine erneute Überprüfung wahr und will dabei "bedeutende neue Beweise" vorlegen. In diesem Verfahren müssen die Rennkommissare, die am Hungaroring die Strafe wegen zu wenig Restbenzin im Tank ausgesprochen hatten, erneut entscheiden.

Zudem treibt der Rennstall aber auch seinen Protest gegen das Urteil vor dem Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA voran. Hier dürfte eine Entscheidung etwas länger auf sich warten lassen. Vettel war in Ungarn auf den zweiten Platz gerast und später disqualifiziert worden, da aus dem Tank seines Wagens nach dem Rennen lediglich 0,3 Liter Treibstoff sichergestellt werden konnten. Gefordert ist mindestens ein Liter.

Aston Martin weist zum einen darauf hin, dass dem Heppenheimer durch den mutmaßlichen Regelverstoß kein Leistungsvorteil bescheinigt wird. Darüber hinaus gibt der Rennstall an, dass sich vor der Entnahme der Probe noch 1,74 Liter Benzin im Fahrzeug befunden hätten. Das Team vermutet ein Problem mit der Förderpumpe. Vettels AMR21 war nach dem Rennen von der FIA sichergestellt und versiegelt worden, das Auto kann damit nun erneut untersucht werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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