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Coronavirus-Krise: Unions Subotic beklagt fehlendes Mitspracherecht der Spieler

Coronavirus-Krise  

Unions Subotic beklagt fehlendes Mitspracherecht der Spieler

09.05.2020, 22:11 Uhr | dpa

Coronavirus-Krise: Unions Subotic beklagt fehlendes Mitspracherecht der Spieler. Neven Subotic steht beim 1.

Neven Subotic steht beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag. Foto: Soeren Stache/zb/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Neven Subotic hat die aus seiner Sicht schwache Position der Fußball-Profis als Arbeitnehmer insbesondere während der aktuellen Coronavirus-Krise bemängelt.

In der italienischen oder der englischen Liga sei der Spielerverband eine seriöse Instanz. Da schaue man enttäuscht auf Deutschland, sagte der 31 Jahre alte Spieler des 1. FC Union Berlin in einem Interview dem Deutschlandfunk.

"Wir haben keinen Sitz am Tisch, wir wurden nicht konsultiert", sagte Subotic. Nach seinem Wissenstand habe es keinen Einfluss von Spielern oder einer vertretenden Instanz bei den Entscheidungen um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs gegeben.

Der Abwehrspieler, der auch lange in Diensten von Borussia Dortmund stand, hatte sich jüngst bereits in einem Interview des britischen Senders BBC skeptisch zum Saison-Neustart in einer Woche geäußert. "Ich bin kritisch, wie das alles gemanagt wurde, aber verstehe, dass es für alle eine schwierige Situation ist."

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