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Schalker Abstiegskampf - Huntelaar gibt S04 nicht auf: "Natürlich ist der Glaube da"

Schalker Abstiegskampf  

Huntelaar gibt S04 nicht auf: "Natürlich ist der Glaube da"

04.04.2021, 11:01 Uhr | dpa

Schalker Abstiegskampf - Huntelaar gibt S04 nicht auf: "Natürlich ist der Glaube da". Konnte sich zumindest über ein Tor in Leverkusen freuen: Schalkes Klaas-Jan Huntelaar.

Konnte sich zumindest über ein Tor in Leverkusen freuen: Schalkes Klaas-Jan Huntelaar. Foto: Federico Gambarini/dpa POOL/dpa. (Quelle: dpa)

Leverkusen(dpa)- Das Rekordtor von Rückkehrer Klaas-Jan Huntelaar brachte dem FC Schalke 04 keine Punkte, verhinderte aber eine weitere miese Randnotiz in der Saison zum Vergessen für den Revierclub.

Dimitrios Grammozis blieb es erspart, als erster Schalke-Trainer in der Bundesliga-Historie vier Partien ohne Treffer zu verzeichnen. In die Geschichtsbücher ging das Tor gegen Leverkusen dennoch ein, weil der Niederländer Hunterlaar mit 37 Jahren und 234 Tagen nun Schalkes ältester Liga-Torschütze ist. Er löste Ex-Torwart Oliver Reck ab, der im Februar 2002 bei seinem Tor 36 Jahre und 347 Tage alt war.

Die gute Leistung des Stürmers bei dessen Startelf-Debüt veranlasste Grammozis zu einem dicken Lob: "Man sieht einfach, welche Ausstrahlung er auf den Platz mitbringt", sagte der Coach. "In der Box, wo er sich sehr heimisch fühlt, braucht er nicht viele Chancen." Zudem zeige es, "welche Mentalität er hat, dass er 90 Minuten auf dem Platz stand und auch nicht ausgewechselt werden wollte". Hunterlaar war im Januar von Ajax Amsterdam zurück nach Gelsenkirchen gewechselt, war seitdem aber wegen Verletzungen nur zu zwei Kurzeinsätzen gekommen.

Eigentlich sollte Huntelaar als Hoffnungsträger die stolzen Schalker aus dem Tabellen-Keller schießen. Doch nach dem erst 17. Liga-Tor - bei 71 Gegentreffern - der Königsblauen in dieser Saison und einem enormen Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist nach dem 1:2 (0:1) bei Leverkusen die Rettung unwahrscheinlicher denn je.

Der "Hunter" hat die Mission aber noch nicht ganz aufgegeben: "Natürlich ist der Glaube da - jeden Tag, jedes Spiel", sagte der Stürmer dem ZDF. "Aber wir müssen Schritt für Schritt gucken. Wir wissen, dass wir viele Punkte hinten sind. Das wird nicht einfach."

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