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Wiese gibt Comeback bei Ailton-Abschiedsspiel

Wiese gibt "Comeback"  

Ailton feiert seinen Abschied von der Fußball-Bühne

07.09.2014, 11:02 Uhr | dpa , t-online.de , sid

Wiese gibt Comeback bei Ailton-Abschiedsspiel. Mit Tränen in den Augen läuft Ailton (li.) ins Weserstadion ein, auch Bremens Ex-Torwart Tim Wiese ist mit von der Partie. (Quelle: dpa)

Mit Tränen in den Augen läuft Ailton (li.) ins Weserstadion ein, auch Bremens Ex-Torwart Tim Wiese ist mit von der Partie. (Quelle: dpa)

Minutenlange Sprechchöre, viele Tränen, Gänsehautstimmung: Der frühere Bundesliga-Star Ailton hat sich offiziell von der Fußball-Bühne verabschiedet. Vor über 40.000 Zuschauern im ausverkauften Bremer Weserstadion bezwangen Werders Double-Sieger von 2004 die "Ailton Allstars" mit 8:4. Ailton erzielte dabei vier Tore und legte seiner zwölf Jahre alten Tochter Alexandra ein Tor auf.

Gefeiert wurden neben dem Brasilianer und Trainer Schaaf vor allem Johan Micoud und Torhüter Tim Wiese, der zeigte, dass er trotz seines Muskelaufbautrainings noch nichts verlernt hat. "Dieser Klub und diese Mannschaft bleiben 100 Jahre in meinem Herzen", sagte Ailton nach dem Spiel, bei dem auch ehemalige Bundesliga-Stars wie Giovane Elber, Mario Basler, Paulo Sergio, Torsten Frings oder Dede aufliefen.

Als Schiedsrichter Babak Rafati in der 80. Minute abpfiff, Ailtons Frau und seine vier Kinder auf das Spielfeld kamen, flossen die Tränen beim Kultkicker. "Das war ein sehr emotionaler Moment. Ich hatte meine Familie im Arm und wir haben geweint", sagte der 41-Jährige, der 2004 als erster ausländischer Profi Deutschlands Fußballer des Jahres wurde.

Thomas Schaaf wie ein zweiter Vater

Zum Abschied küsste der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig den Rasen des Weserstadions. "Ich möchte mich bei der gesamten Mannschaft der Saison 2003/2004 bedanken, besonders aber bei Julio Cesar und Thomas Schaaf. Ich habe einen Vater zu Hause und einen zweiten in Deutschland, und das ist Thomas", sagte Ailton über seinen ehemaligen Trainer.

In der zweiten Halbzeit stand fast die komplette Werder-Mannschaft auf dem Rasen, die 2003/2004 mit einem Sieg bei Bayern München die Meisterschaft und später auch den DFB-Pokal geholt hatte.

Fast jedes zweite Spiel ein Bundesliga-Treffer

Für Werder Bremen, Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Duisburg erzielte der Südamerikaner in 219 Bundesligaspielen 106 Treffer.

"Ich habe bei vielen Vereinen gespielt, aber in meinem Herz gibt es nur eins: Werder Bremen", sagte Ailton zum Abschluss.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:

Ailton-Allstars: Ailton, Wiese, Verlaat, Silva do Nascimento, Sergio, Reck, Nunez, Naldo, Mineiro, Hernandez, Guerra, Elber, dos Santos, Dedé, Dabrowski, Cardoso, Beinlich, Barbarez, Mallo. Trainer: Julio Cesar, Wolfgang Sidka

Double-Sieger: Ailton, Reinke, Ernst, Davala, Stalteri, Wehlage, Lisztes, Lagerblom, Micoud, Borel, Bode, Klasnic, Daun, Skripnik, Eilts, Frings, Borowski, Ismael, Schulz, Basler, Stier, Owomoyela. Trainer: Thomas Schaaf, Dieter Burdenski


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