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"Ein Anschlag auf das gesamte Leben in Halle"

Von dpa
Aktualisiert am 10.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Fans des Halleschen FC wÀhrend einer Partie ihres Vereins.
Fans des Halleschen FC wÀhrend einer Partie ihres Vereins. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Der Drittligist trauert um einen AnhÀnger, der am Mittwoch den AnschlÀgen eines Rechtsterroristen in Halle zum Opfer fiel. Klubchef Jens Rauschenbach findet deutliche Worte.

Der Hallesche FC ist nach dem Anschlag auf eine Synagoge in der Stadt in tiefer Trauer. "Der Verein ist auch direkt betroffen, weil ein Mitglied von uns unter den Toten ist", sagte HFC-PrĂ€sident Jens Rauschenbach am Donnerstag vor einem nicht öffentlichen Testspiel des Fußball-Drittligisten beim sĂ€chsischen Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. "Wir stehen alle noch unter Schock", sagte Rauschenbach.

Bei dem Anschlag eines mutmaßlichen Rechtsextremisten in Halle waren am Mittwoch zwei Menschen getötet worden. Bei den Toten handelt es sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen um eine 40 Jahre alte Frau aus Halle sowie einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg. "Unter den Todesopfern befand sich nach ersten Erkenntnissen ein aktives Mitglied der HFC-Fanszene aus Merseburg", hatte der HFC vor den Aussagen von Rauschenbach bereits auf seiner Homepage geschrieben.

"Es wird uns zusammenschweißen"

In der Partie gegen Aue traten die HFC-Spieler mit Trauerflor an, sie wollen ihn auch im Landespokalspiel am Samstag bei der SG Rot-Weiß Talheim tragen. "Das ist auch ein Anschlag auf das gesamte Leben in der Stadt", sagte Rauschenbach. Er war nach eigenen Angaben zum Zeitpunkt der Taten im Stadion des HFC zu Vertragsverhandlungen gewesen.

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Unmittelbar nach Bekanntwerden der schrecklichen Geschehnisse hatten die HFC-Verantwortlichen die Mannschaft zusammengerufen. "Das muss man erstmal verarbeiten", sagte Rauschenbach. "Es ist bitter, es wird uns zusammenschweißen."

Die Mutter des Opfers hat indes bei RTL ĂŒber ihren schweren Schicksalsschlag gesprochen. Sie habe eine Video-Aufnahme des Mordes gesehen, sagte Mandy S. dem Fernsehsender. Sie sei in psychologischer Behandlung, am vergangenen Abend wurde ihr von der Kriminalpolizei die Nachricht vom Tod ihres Sohnes ĂŒberbracht. "Ich weiß nicht, wie mein Leben jetzt weitergehen soll."

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Auch die Fan-Gruppierung des Vereins Ă€ußerte sich bereits. In einem Facebook-Post erinnerte die "HFC-Fankurve" an ihr ermordetes Mitglied. "Er war ein Teil der HFC-Fankurve! Ein Teil der HFC-Familie! Unser Beileid gilt seinen Verwandten, Freunden und allen die ihn kannten! Wir wĂŒnschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit!"

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