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KFC Uerdingen: Präsident tritt zurück – Uerdingen droht Insolvenz und Abstieg

Präsident erklärt Rücktritt  

Drittligist KFC Uerdingen droht Insolvenz und Abstieg

14.01.2021, 21:11 Uhr | dpa, t-online

KFC Uerdingen: Präsident tritt zurück – Uerdingen droht Insolvenz und Abstieg. Michail Ponomarew: Der Präsident zieht sich vom KFC Uerdingen zurück.  (Quelle: imago images/Fotostand)

Michail Ponomarew: Der Präsident zieht sich vom KFC Uerdingen zurück. (Quelle: Fotostand/imago images)

Der KFC Uerdingen steht in der 3. Liga im gesicherten Mittelfeld. Finanziell droht dem Verein allerdings die Insolvenz und der Abstieg – denn Präsident Ponomarew tritt vorzeitig zurück. 

Präsident Michail Ponomarew vom Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen hat seinen vorzeitigen Rücktritt erklärt. Wie die "Rheinische Post" berichtete, habe der 46-Jährige den Verwaltungsrat in Kenntnis gesetzt und seinen Rückzug spätestens zum 20. Januar geplant. Auch der 2. Vorsitzende Nikolas Weinhart steht nicht mehr zur Verfügung.

Der Verein betonte, dass dieser Schritt keinerlei Auswirkungen auf die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH habe, die weiterhin von Nikolas Weinhart als Geschäftsführer vertreten wird. Doch die Zukunft ist ungewiss. 

"Entwicklung stagniert leider aus verschiedenen Gründen"

Ponomarew, der am 6. Dezember seinen Ausstieg zum Saisonende angekündigt hatte, ist seit fast fünf Jahren bei den Krefeldern als Investor und Klubchef tätig und hat mehrere Millionen in den Verein investiert. Während seiner Amtszeit ist der KFC von der Oberliga bis in die 3. Liga aufgestiegen. "Wir hatten eine erfolgreiche Zeit, aber die Entwicklung stagniert leider aus verschiedenen Gründen", begründete der Russe im Dezember seinen Rückzug.

Zudem habe es dem KFC, der seine Heimspiele nun schon in der dritten Saison nacheinander nicht im sanierungsbedürftigen heimischen Stadion austragen kann, auch an Unterstützung durch die Stadt Krefeld gefehlt.

"Dann wird der KFC in der Regionalliga spielen"

Auf der Suche nach einem neuen Investor sind die Uerdinger bislang noch nicht fündig geworden. Auf einer Informationsveranstaltung für die Mitglieder am Dienstagabend zeichnete Ponomarew ein düsteres Bild für den Fall, dass kein neuer Geldgeber gefunden wird. "Dann wird der KFC in der kommenden Saison nicht mehr in der 3. Liga spielen, sondern in der Regionalliga", sagte er.

Bis zum 1. März muss die Lizenz für die 3. Liga beantragt werden. Am am 21. Januar, also einen Tag nach Ponomarews Rücktritt, müssen alle Drittligisten mögliche Liquiditätslücken gedeckt und dies dem DFB mitgeteilt haben, schreibt der "Kicker". Er selbst würde demnach derzeit alle Rechnungen bezahlen. 

Sollte bis dahin kein Investor gefunden worden sein, werden die Uerdinger wohl eine Klasse tiefer antreten müssen. Sogar eine mögliche Insolvenz des früheren Bundesligisten steht im Raum. "Die Situation hat sich in den vergangenen Wochen erheblich verschlechtert", klagte Aufsichtsratschef Andreas Galland.

Verwendete Quellen:

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