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"EM-Titelverteidigung ist nicht selbstverst├Ąndlich"

Ein Interview von Benjamin Zurm├╝hl

22.12.2017Lesedauer: 3 Min.
F├╝r Christian Prokop ist die EM in Kroatien das erste Turnier als Handball-Bundestrainer.
F├╝r Christian Prokop ist die EM in Kroatien das erste Turnier als Handball-Bundestrainer. (Quelle: Camera 4/imago-images-bilder)
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Die "Bad Boys" sind zur├╝ck. Deutschlands Handball-Nationalmannschaft spielt bei der EM in Kroatien um die Titelverteidigung. Eine schwere, aber nicht unm├Âgliche Aufgabe.

Im Interview mit t-online.de spricht Bundestrainer Christian Prokop vor dem Turnier (12. bis 28. Januar) ├╝ber die deutschen Chancen, die Hauptkonkurrenten um den Titel und verr├Ąt, was er abseits des Handballs mit den Spielern plant.

t-online.de: Herr Prokop, seit einem halben Jahr sind Sie ÔÇ×nurÔÇť noch als Bundestrainer t├Ątig. Vermissen Sie den Vereinssport?

(lacht) Nein, so ist es nicht. Die Familie freut sich, dass ich ├Âfter beim Abendbrot anwesend bin. Der Beruf Bundestrainer ist sehr vielschichtig und interessant mit vielen Terminen.

Es f├Ąllt Ihnen also nicht schwer, nicht mehr w├Âchentlich an der Seitenlinie zu stehen?

Ich habe mich lange damit auseinandergesetzt und mich bewusst daf├╝r entschieden, von daher kann ich gut damit umgehen.

Im Januar steht Ihr erstes Turnier als Bundestrainer an. Was sind Ihre gr├Â├čten Herausforderungen?

Innerhalb k├╝rzester Zeit konstant starke Leistungen zu verlangen und auch selbst zu bringen. Die Leistungsdichte bei einer EM ist enorm hoch. Neben der taktischen Umsetzung des Erarbeiteten m├╝ssen wir mit hohem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit spielen, um hohe Ziele zu erreichen.

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Neben dem Sportlichen spielt ja auch das Zusammenleben der Mannschaft bei einem Turnier eine wichtige Rolle. Sind Sie in dem Punkt ein strenger Trainer oder gibt es eher wenig Regeln f├╝r die Spieler?

Als streng w├╝rde ich mich eher nicht bezeichnen, ich mag die 100-prozentige Identifikation mit unserer Sportart und lege gro├čen Wert auf respektvollen Umgang und Professionalit├Ąt. F├╝r den gemeinsamen Erfolg m├╝ssen alle Beteiligten intensiv und diszipliniert arbeiten.

Wie sieht es mit Teambuilding-Ma├čnahmen au├čerhalb des Handballs aus?

Der beste Teamgeist entsteht ├╝ber den Erfolg. Es gibt nicht viel Sch├Âneres, als gemeinsam zu gewinnen. Wir haben nur eine knappe Vorbereitungszeit zur Verf├╝gung, da stehen vor allem taktische Elemente im Vordergrund. Die eine oder andere Aktivit├Ąt au├čerhalb des Handballs wird mit eingebaut.

Was haben Sie da zum Beispiel im Kopf?

Go-Kart fahren oder Bowling spielen. Es ist wichtig, dass sich die Spieler au├čerhalb des Handballs weiter besser kennenlernen und ├╝ber andere Dinge sprechen k├Ânnen. Aber wir wollen gemeinsam ein gro├čes Ziel erreichen und m├╝ssen daf├╝r hart arbeiten, das ist unser Hauptfokus.

Sie sprechen von einem gro├čen Ziel. Was ist das?

Das besteht aus vielen Teilzielen. Wir wollen eine erfolgreiche EM spielen, aber eine Titelverteidigung darf nicht als selbstverst├Ąndlich angesehen werden. Wir haben eine harte Vorrundengruppe. Da werden maximaler Einsatz und positive K├Ârpersprache neben der Umsetzung der Taktik entscheidend sein.

Wer sind denn die Hauptkonkurrenten auf den Titel?

Weltmeister Frankreich ist immer zu nennen. Genauso wie Olympiasieger D├Ąnemark. Dann z├Ąhlen nat├╝rlich die Kroaten zum Favoritenkreis, die sich im eigenen Land zusammen mit ihren Fans f├╝r den Titel zerrei├čen werden. Slowenien ist ebenfalls nicht zu untersch├Ątzen. Sie sind nicht umsonst WM-Dritter geworden. Norwegen stand bei der WM sogar im Finale, ist eine absolute Tempo-Mannschaft. Und dann haben wir noch gar nicht ├╝ber Spanien oder Ungarn gesprochen.

Der dreimalige Welthandballer Nikola Karabatic wurde 2016 mit Frankreich Weltmeister.
Der dreimalige Welthandballer Nikola Karabatic wurde 2016 mit Frankreich Weltmeister. (Quelle: PanoramiC/imago-images-bilder)

Sie haben Ende Oktober zwei Top-Spiele gegen Spanien gespielt. Welcher Spieler hat Sie am meisten ├╝berzeugt?

Wir haben beim ersten Spiel in Magdeburg sowohl in der Abwehr als auch im Angriff viele Abstimmungsprobleme gezeigt. Andreas Wolff hat das mit starken Paraden kompensiert, und in Berlin beim zweiten Spiel war Silvio Heinevetter ein Garant f├╝r unseren Erfolg. Wir m├╝ssen uns aber insgesamt in der Umsetzung unseres Gesamtsystems und insbesondere in der Abwehr steigern, um dem Gegner mehr Angriffe wegzunehmen. Das ist entscheidend, um bei der EM erfolgreich zu sein.

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