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Ehemaliger Bundestrainer: Dago Leukefeld bangt um die Existenz des Frauenhandballs

Ehemaliger Bundestrainer  

Dago Leukefeld bangt um die Existenz des Frauenhandballs

27.11.2019, 16:24 Uhr | dpa

Ehemaliger Bundestrainer: Dago Leukefeld bangt um die Existenz des Frauenhandballs. War 2000 und 2001 Bundestrainer der Frauen-Auswahl: Dago Leukefeld.

War 2000 und 2001 Bundestrainer der Frauen-Auswahl: Dago Leukefeld. Foto: spo. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Ex-Bundestrainer Dago Leukefeld sorgt sich um die Zukunft des Frauenhandballs in Deutschland und hat dem Verband kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.

"Wir brauchen eine brutale Traineroffensive. So jedenfalls geht der Frauenhandball kaputt. Die Wertschätzung für die Nachwuchstrainer ist eine Katastrophe", sagte Leukefeld in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten". "Diesen Schuh muss sich auch der Deutsche Handballbund
anziehen."

Der 56 Jahre alte Leukefeld, der die DHB-Auswahl in den Jahren 2000 und 2001 betreute, wirft den Funktionären vor, die Augen vor den Problemen zu verschließen. "Ich habe den Eindruck, der Verband ist so weit weg von der Realität wie die Neckarsulmer Sport-Union vom Champions-League-Sieg. Der Kontakt zur Basis ist verloren gegangen", schimpfte er.

Auch die Bundesligavereine sieht Leukefeld in der Pflicht. "Sie müssten mit ihrem Know-how verpflichtet werden, an der Basis Aufbauarbeit zu leisten. Aber was machen sie: Sie erschwindeln sich teilweise das Jugendzertifikat und demontieren die Kleinen", kritisierte der EHF-Master-Coach. Die Verantwortlichen müssten begreifen, "nicht noch mal 500 Euro für einen abgehalfterten Spieler in die erste Mannschaft zu stecken, sondern in die Qualität und Ausbildung der eigenen Nachwuchstrainer".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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