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Vendee Globe: Deutscher Segler Boris Herrmann kämpft um großen Coup

Weltumsegelungs-Rennen so eng wie nie  

Im Video: Deutscher Segler kämpft um großen Coup

23.01.2021, 10:26 Uhr | sid

Härtestes Bootsrennen der Welt: Deutscher Segler kämpft um großen Coup

Noch nie in der Renngeschichte des Vendée Globe, einer Regatta für Einhandsegler, lagen nach über 26.000 Seemeilen sechs Boote so nahe an der Spitze beieinander. (Quelle: t-online)

Am Freitag sah es noch gut aus: Beim härtesten Bootsrennen der Welt kämpfte ein deutscher Segler bis dato um den großen Coup. (Quelle: Reuters)


Weltumsegler Boris Herrmann nimmt im Zielspurt der "Vendee Globe" Kurs auf das Podium. Nach mehr als zehn Wochen auf hoher See sind vor allem gute Nerven gefragt. Das Finale ist so eng wie nie zuvor.

Boris Herrmann lässt sich nicht kirre machen. Das Herzschlagfinale der historisch engen "Vendee Globe" kündigt sich immer deutlicher an, im spannenden Schlussspurt der Weltumseglung können zwischen Jubel und Frust, zwischen einem Podiumsplatz und Rang sieben Kleinigkeiten entscheiden. Doch den 39 Jahre alten Familienvater aus Hamburg macht nach schweren Stürmen, nach Wochen voller Entbehrungen, so schnell nichts nervös.

"Ich bin der Jäger und die sind die Gejagten – das ist eine gute Position", sagte Herrmann erstaunlich relaxt in einer Livekonferenz von Bord der Seaexplorer. Etwas mehr Schlaf als in den harten Nächten zuvor hätte ihm gutgetan, so der Abenteurer: "Wir performen eher besser, wenn wir mit klarem Kopf und Ruhe da rangehen." Wie Herrmann sich auf hoher See in Richtung Podestplatz kämpft, sehen Sie oben im Video oder hier. 

Finale am 28. Januar – Finish so eng wie noch nie 

Herrmann wirkt in seiner konzentrierten Aufmerksamkeit bereit für das große Finale, das sich bis in die Nacht zum 28. Januar ziehen könnte. Fünf, sechs Boote werden dann im Stundentakt im französischen Zielhafen Les Sables-d'Olonne erwartet – so ein enges Finish gab es bei der prestigeträchtigen Regatta, auch "Mount Everest des Segelns" genannt, noch nie.

"Ich fixiere mich nicht zu sehr auf die ganze Platzierungsgeschichte. Trotzdem versuche ich natürlich alles." Er war in der Nacht zum Freitag vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen, der Franzose Louis Burton war an Herrmann vorbeigezogen und ist aktuell erster Verfolger seines Landsmanns Charlie Dalin. Der erste deutsche Starter überhaupt bei der Vendee lag am Freitagmittag 65 Seemeilen (120 Kilometer) hinter dem Führenden, der noch rund 1800 Seemeilen (3390 km) vor sich hatte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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