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"Oregon Project" von Nike: Konzern stellt nach Dopingvorwürfen Programm ein


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Nike beendet "Oregon Project" – deutscher WM-Star betroffen

Von t-online, sid
Aktualisiert am 11.10.2019Lesedauer: 1 Min.
Konstanze Klosterhalfen: Das deutsche Leichtathletik-Ass braucht eine neue Trainingsgruppe.
Konstanze Klosterhalfen: Das deutsche Leichtathletik-Ass braucht eine neue Trainingsgruppe. (Quelle: Beautiful Sports/imago-images-bilder)
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Als Teil des "Oregon Projects" hat Konstanze Klosterhalfen deutsche Rekorde aufgestellt und bei der Leichtathletik-WM eine Medaille gewonnen. Nun wird das Programm nach schweren Vorwürfen eingestellt.

Das umstrittene "Nike Oregon Project" wird offenbar beendet. Dies berichten mehrere US-amerikanische Medien übereinstimmend mit Verweis auf ein Memo von Nike-Geschäftsführer Mark Parker. Dort heißt es laut "Runners's World" offenbar: "Diese Situation, mit laufenden unbegründeten Behauptungen gegen die Athleten im Camp, lenkt sie ab. Sie verhindern zudem, dass sich die Sportler auf ihr Training und ihre Wettkämpfe fokussieren."


Der bisherige Cheftrainer und Gründungsvater des NOP, Alberto Salazar, war am 10. Oktober wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden. Auch Konstanze Klosterhalfen, bei der Leichtathletik-WM in Doha/Katar Bronzemedaillengewinnerin über 5000 m, gehörte bislang dem NOP an.

Mit Salazar hatte sie jedoch nichts zu tun. Das beteuerte die 22-Jährige immer wieder. "Wir haben das in unserem Team besprochen. Das betrifft uns alle nicht." Ihr Trainer war Pete Julian, ein Assistent Salazars.

Der inzwischen gesperrte Alberto Salazar im Jahre 2013.
Der inzwischen gesperrte Alberto Salazar im Jahre 2013. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Auf die Sperre Salazars, während der WM, reagierte Klosterhalfens Management "überrascht und ein Stück weit geschockt". Manager Dany Biegler fügte hinzu: "Aber es ändert ja an der Situation nichts: Konstanze ist entschieden gegen jegliche Art von verbotenen Substanzen. Sie ist nie damit in Berührung gekommen."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
  • Nachrichtenagentur dpa
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