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Nach Horrorsturz: Chris Froome peilt Tour-Teilnahme 2020 an


Nach Horrorsturz  

Chris Froome peilt Tour-Teilnahme 2020 an

03.08.2019, 12:47 Uhr | dpa

Nach Horrorsturz: Chris Froome peilt Tour-Teilnahme 2020 an. Plant an der Tour de France 2020 teilzunehmen: Chris Froome.

Plant an der Tour de France 2020 teilzunehmen: Chris Froome. Foto: Martin Rickett/PA Wire. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist nach seinem Horrorsturz im Juni auf dem Weg der Besserung und will im kommenden Jahr wieder bei der Frankreich-Rundfahrt starten.

"Das einzige Ziel, das ich mir gesetzt habe, ist, nächstes Jahr zur Tour de France zurückzukehren und in einer ähnlichen oder besseren Position zu sein als in diesem Jahr. Das treibt mich im Moment an", sagte Froome in einem von seinem Team Ineos veröffentlichten Video.

Der in diesem Jahr als Tour-Favorit gehandelte Froome war bei einer Streckenbesichtigung für das Zeitfahren beim Critérium du Dauphiné im Juni in Roanne mit 55 km/h in eine Mauer gerast. Er erlitt mehrere Knochenbrüche, auch Rippen und Hüfte wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Operation lag er zwischenzeitlich auf der Intensivstation. "Ich konnte nach der Operation kaum noch atmen. Es war beängstigend, als ich am Morgen nach der Operation aufwachte und spürte, wie hoffnungslos ich war, als ich in diesem Bett lag."

Doch er mache gute Fortschritte, sagte Froome, der in der Rehabilitation täglich bis zu sechs Stunden an seiner Genesung arbeitet. "Ich denke, dass ich allen Vorhersagen, die ursprünglich gemacht wurden, voraus bin", sagte der 34-Jährige. An den Unfall selbst hat er keine klaren Erinnerungen: "Ich hatte unglaubliches Glück, nicht schwerer verletzt worden zu sein."

Froome wollte bei der 106. Tour seinen fünften Gesamtsieg holen. Statt Froome gewann sein 22 Jahre alter kolumbianischer Teamkollege Egan Bernal vor Ineos-Profi Geraint Thomas, der Froome bei der Tour 2018 bezwungen hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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