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Ex-Radprofi: Voigt glaubt nicht an einen deutschen Tour-Sieg


Ex-Radprofi  

Voigt glaubt nicht an einen deutschen Tour-Sieg

23.08.2019, 09:38 Uhr | dpa

Ex-Radprofi: Voigt glaubt nicht an einen deutschen Tour-Sieg. Der frühere Radprofi Jens Voigt glaubt nicht an einen deutschen Tour-Sieger in absehbarer Zeit.

Der frühere Radprofi Jens Voigt glaubt nicht an einen deutschen Tour-Sieger in absehbarer Zeit. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der ehemalige Radprofi Jens Voigt sieht trotz des vierten Platzes von Emanuel Buchmann in diesem Jahr "in absehbarer Zeit" keinen deutschen Tour-de-France-Sieger.

"Das deutsche System ist nicht darauf ausgelegt. Schon im Nachwuchs werden für dieses Ziel die falschen Rennen angeboten. Da werden meistens viele flache Runden durch irgendwelche Industriegebiete gefahren", sagte der 47-Jährige der "Thüringer Allgemeinen".

"In Italien ist das anders. Da gibt es Jugendrennen, wo auch mal schwere Berge im Weg stehen. Unter diesen Umständen wird es in Deutschland immer gute Sprinter geben. Aber für die Gesamtwertung wie bei der Tour de France wird es schwer", sagte Voigt, der bei der Frankreich-Rundfahrt zwei Etappen gewinnen konnte.

Deutschlands neuer Radstar Buchmann zählt sich dagegen nach seinem vierten Platz bei der Tour zu den "Topfahrern" im Peloton und strebt in der Zukunft das Podium an. "Ich bin drei Wochen mit den Besten mitgefahren und bin mir ziemlich sicher, dass das kein Eintagsfliegenereignis gewesen ist. Ich kann das wiederholen", sagte der 26 Jahre alte Profi vom deutschen Team Bora-hansgrohe der "Mitteldeutschen Zeitung".

Der Ravensburger will sich weiter verbessern. "Ich habe mich Jahr für Jahr gesteigert und wenn ich diese Schritte weitermache, kann ich das Podium erreichen. Ob es für den Sieg reicht, kann man nicht vorhersagen. Da muss sehr viel zusammenkommen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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