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"Ant-Man"-Star Paul Rudd: "Facetime mitten in der Nacht"


"Das fühlt sich verdammt gut an"

  • David Digili
Von David Digili

18.02.2023Lesedauer: 5 Min.
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Paul Rudd: Der 53-Jährige spielt seit 2015 "Ant-Man" in den Marvel-Filmen.
Paul Rudd: Der 53-Jährige spielt seit 2015 "Ant-Man" in den Marvel-Filmen. (Quelle: IMAGO / Everett Collection)
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"Ant-Man and the Wasp: Quantumania" ist das erste Marvel-Highlight des Jahres. Im Interview sprechen die Hauptdarsteller Paul Rudd und Jonathan Majors sowie Regisseur Peyton Reed über Herausforderungen.

Er wirkt fast schon überrascht und fängt direkt darauf an, über das ganze Gesicht zu strahlen: "Vielen Dank, das fühlt sich auch wirklich großartig an", sagt Hollywoodstar Paul Rudd im Gespräch mit t-online am vergangenen Mittwoch über den Super-Bowl-Sieg seiner Lieblingsmannschaft. Rudd sitzt mit der restlichen Besetzung von "Ant-Man and the Wasp: Quantumania" in London, das Interview läuft virtuell.

"Quantumania" ist der dritte Film um Superheld Scott Lang alias "Ant-Man" (Rudd), der mithilfe eines speziellen Anzugs entweder mikroskopisch klein oder riesig groß werden und mit Ameisen kommunizieren kann, und ist der insgesamt 31. Film im Marvel-Universum. Seit Donnerstag läuft der Film auch in Deutschland im Kino. Mit Starbesetzung, neben Rudd spielen unter anderem Michael Douglas, Evangeline Lilly, Michelle Pfeiffer und Jonathan Majors.

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Rudd freut sich so über die Glückwünsche zum Super-Bowl-Sieg seiner geliebten Footballer der Kansas City Chiefs, die erst wenige Tage zuvor im Endspiel der NFL den Titel holen konnten. "Ich war mit meinem Sohn im Stadion", erzählt der 53-Jährige stolz, "was für ein Spiel – und wenn du es dann auch gemeinsam mit deinen Kindern erlebst, gibt es nichts Besseres." Dann geht es um den Film. "Quantumania" ist der Start in "Phase 5" der Reihe, in der die einzelnen Filme und Serien untereinander verbunden sind, aufeinander aufbauen und letztlich auf ein großes Finale zusteuern.

Angeregtes Gespräch: Rudd (li.) und t-online-Redakteur David Digili im virtuellen Interview.
Angeregtes Gespräch: Rudd (l.) und t-online-Redakteur David Digili im virtuellen Interview.

Die ersten drei Phasen um die Figuren Iron Man, Captain America und Thor fanden 2019 ihr großes Finale im "Avengers: Endgame", damals das Thema: der Kampf um die mit besonderen Kräften ausgestatteten "Infinity-Steine" mit Bösewicht Thanos. Seit Phase 4 übernehmen andere Superhelden die Hauptrolle, nun geht es um das "Multiversum", in dem unendlich viele Realitäten nebeneinander existieren und in dem es ebenso viele "Varianten" aller Lebewesen gibt.

"Zeit ist kostbar"

"Quantumania" spielt hauptsächlich in der "Quanten-Ebene", eine visuell überwältigend gestaltete Welt. Regisseur Peyton Reed, der schon für die beiden Prequels verantwortlich war, erzählt: "Ich habe es geliebt, diese Welten zu erschaffen, die unsere Helden erforschen, ähnlich wie im 'Zauberer von Oz' oder in 'Herr der Ringe'. Sie kommen in eine ganz neue, ungewohnte Umgebung und lernen auf ihrem Weg neue Charaktere kennen – und stolpern mitten in einen Krieg. Das alles in Einklang zu bringen und umzusetzen, war eine riesige Herausforderung."

Ein wichtiges Motiv im Film ist Zeit: Lang hat durch Ereignisse in vorherigen Filmen fünf Lebensjahre seiner kleinen Tochter verpasst, die im Film nun schon 18 Jahre alt ist (gespielt von Kathryn Newton), und trauert der verlorenen Zeit hinterher. "Zeit ist kostbar", sagt Rudd selbst. "Alles, was Scott will, ist mehr Zeit mit seiner Tochter."

Dann wird er emotional: "In meinem Beruf bin ich manchmal lange von zu Hause weg, wie aktuell, weil ich den Film promote. Dabei gibt es Dinge zu Hause, an denen ich gerne teilhaben würde, die ich gerne miterleben würde." Rudd verrät eine persönliche Anekdote: "Vor ein paar Tagen zum Beispiel sollte meine Tochter ein Schulprojekt präsentieren. Ich konnte natürlich nicht dabei sein, also habe ich mitten in der Nacht mit meiner Frau über Facetime telefoniert, damit ich noch etwas davon sehen konnte. Solche Dinge verbinden mich mit Scott Lang, weil er nun mal so bedauert, dass er so viel Zeit mit seinem Kind verpasst hat."

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Starke Besetzung: Regisseur Reed, Rudd, Newton und Majors (v. li.) bei der Vorführung von "Ant-Man and the Wasp: Quantumania" in London.
Starke Besetzung: Regisseur Reed, Rudd, Newton und Majors (v. li.) bei der Vorführung von "Ant-Man and the Wasp: Quantumania" in London. (Quelle: IMAGO/Justin Ng /Landmark Media )

Und "Quantumania" führt nun den kommenden Kontrahenten für Ant-Man, Dr. Strange oder Spider-Man ein: Kang der Eroberer, schon in den Comics einer der gefährlichsten Bösewichte. Kang wird bedrohlich finster gespielt von Majors (u.a. "Da 5 Bloods", "Devotion") – der im Gespräch mit t-online ein überraschendes Geständnis macht: "Ich schaue mir keinen Film an, in dem ich mitspiele", verrät der 33-Jährige. "Na ja, ein oder zwei musste ich sehen, obwohl ich es verhindern wollte."

Dann erklärt er seine Beweggründe: "Genauso wie Marvel alle Filme als einen großen Kreis sieht, möchte ich auch meine Karriere an diesem Punkt sehen. Es geht mir um den Prozess des Filmemachens, um die Kunst. Ich schaue mir auch während Dreharbeiten keine Ausschnitte an. Ich will einfach nur ganz die Rolle sein, die ich verkörpere."

"Er ist barbarisch und majestätisch zugleich"

Im Film macht Kang Lang ein unmoralisches Angebot, die verlorene Zeit zurückzugewinnen. Was ihm an der Figur besonders Spaß macht? "Ich weiß nicht, ob Du das schon mal versucht hast, aber wenn Du in einem ruhigen Moment, vielleicht für Dich alleine, zu Dir sagst: 'Ich bin Kang' – das fühlt sich verdammt gut an, Mann!", sagt Majors und lacht. Dann wird er doch noch mal ernst: "Ich glaube, es ist die Art, wie er Sprache gebraucht. Er kontrolliert die Zeit, und Ton ist ein Teil davon. Zeit, Ton, Sprache – wenn er die Macht über das alles hat: Das ist einfach enorm reizvoll zu spielen. Kang hält sich an keine Regeln. Er ist barbarisch und majestätisch zugleich. Man weiß nie genau, was er gerade denkt, was er tun wird – oder auch, was er bereit ist, zu tun."

Bedrohlich finster: Kang der Eroberer (Majors) ist der nächste große Bösewicht im Marvel-Filmuniversum.
Bedrohlich finster: Kang der Eroberer (Majors) ist der nächste große Bösewicht im Marvel-Filmuniversum. (Quelle: IMAGO)

Regisseur Reed betont, schon als comiclesendes Kind fasziniert von Kang gewesen zu sein. "Ich fand es toll, wie er in den Zeichnungen von Jack Kirby (legendärer Marvel-Zeichner und -Autor, Anm. d. Red.) immer so lässig auf irgendeinem unsichtbaren Kissen zu lehnen schien", sagt Reed, "seine Einstellung gefiel mir. Eigentlich ist er aber nur ein Mensch, aber wie in den Comics eben ein Mensch mit Zugang zu Technologie aus dem 31. Jahrhundert, ein Mensch, der durch die Zeit reisen kann, mit so vielen Varianten von sich selbst. Das machte ihn schon damals für mich so besonders."

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Majors sei die Wunschbesetzung für die Rolle gewesen: "Als wir Jonathan bekommen haben, waren wir alle richtig aufgeregt, seine Energie als Kang mit der von Paul als Ant-Man zu messen. Wir beide hatten schon vor Beginn der Dreharbeiten viele Gespräche darüber, dieser Figur Leben einzuhauchen. Und als er dann das erste Mal in seiner vollen Rüstung vor uns stand – das war einfach überragend."

Majors wird Kang noch in weiteren kommenden Filmen spielen – Phase 6 des Marvel-Filmuniversums soll 2025 mit den Filmen "Avengers: The Kang Dynasty" und "Avengers: Secret Wars" abschließen.

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Verwendete Quellen
  • Interviews mit Paul Rudd, Jonathan Majors und Peyton Reed zu "Ant-Man and the Wasp: Quantumania"
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Von Sebastian Berning
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