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Star Wars 7: Crashkurs für alle, die trotzdem mitreden wollen

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"Star Wars" für Ahnungslose  

Crashkurs für alle, die trotzdem mitreden wollen

29.12.2015, 14:31 Uhr | t-online.de

Star Wars 7: Crashkurs für alle, die trotzdem mitreden wollen. Keine Ahnung von "Star Wars"? Kein Problem. (Quelle: Disney)

Keine Ahnung von "Star Wars"? Kein Problem. (Quelle: Disney)

Es ist passiert: Ihre Eltern, Ihre Geschwister, Ihre Kinder, all Ihre Freunde und sogar Ihr Dackel haben bereits die neue Star-Wars-Episode "Das Erwachen der Macht" gesehen und fachsimpeln sich jetzt die Köpfe heiß. Nur Sie sitzen bedröbbelt daneben und glotzen gelangweilt auf die Tischplatte, weil Ihnen das ganze Sternenkriegs-Trara schon immer zu blöde war.

Kein Problem: Hier ein kleiner Crashkurs, nach dem Sie auch ohne echte Ahnung in jeder "Star Wars"-Diskussion mitmischen können. Gebrauchshinweis: Die Lektüre wird Sie nicht zum "Star Wars"-Nerd machen. Hier geht es vielmehr darum, mit Hintergrundwissen zu punkten, ohne jemals einen einzigen der Filme gesehen zu haben.

 

Thema: Um was geht’s gerade?

Finn (John Boyega) und Rey (Daisy Ridley). (Quelle: Disney)Finn (John Boyega) und Rey (Daisy Ridley). (Quelle: Disney)

Hier das Wichtigste in Kürze: Die Handlung von "Das Erwachen der Macht" setzt 30 Jahre nach den Ereignissen in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (Episode VI, 1983) ein. Nachdem die Rebellen (Die Guten) das Imperium (Die Bösen) besiegt haben, stehen sich nun mit der "Ersten Ordnung" (Die Bösen) und dem "Widerstand" (Die Guten) zwei neue Kontrahentengruppen gegenüber. Die "Erste Ordnung" entstand aus den Resten des Imperiums und erstarkt langsam unter der Führung des mysteriösen Snoke, der "Widerstand" schart sich hinter der früheren Prinzessin Leia (Carrie Fisher), die nun General ist.

Hauptakteure sind die neu eingeführten Figuren der Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley), des desertierten Sturmtrupplers Finn (John Boyega) sowie des finsteren "Erste Ordnung"-Schergen Kylo Ren (Adam Driver), der nach Aussehen und Manier in die Fußstapfen des galaktischen Oberbösewichts Darth Vader tritt.

Ebenfalls mit von der Partie sind die aus Teil IV - VI bekannten Weltraum-Desperados Han Solo (Harrison Ford) und Chewbacca. Wichtiges Motiv der Handlung ist, dass die Guten auf der Suche nach dem verschollenen Jedi-Ritter Luke Skywalker (Mark Hamill) sind, der in "Krieg der Sterne" (Episode IV, 1977), "Das Imperium schlägt zurück" (Episode V, 1980) und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" die Hauptrolle spielt.

Thema: Regie

J. J. Abrams. (Quelle: Disney)J. J. Abrams. (Quelle: Disney)

Regisseur des neuen "Star Wars"-Streifens ist J.J. Abrams. Der Mann ist unter Science-Fiction-Fans kein Unbekannter. Mit "Star Trek" (2009) und "Star Trek Into Darkness" (2013) zeichnete er für das gelungene Reboot der "Enterprise"-Reihe verantwortlich. Damit bewies er seine Befähigung, einen Klassiker stilvoll zu restaurieren und dabei die Balance zwischen leidlich plausibler Story und wildem Weltraumgeballere zu halten. Sein Gespür für aufreibend konstruierte Geschichten bewies er außerdem als Regisseur der Kultserie "Lost".

CGI-Verächter können Abrams anrechnen, dass er das Weltraum-Abenteuer nicht als reines Special-Effects-Gewitter inszeniert hat. Wie seinerzeit "Star Wars"-Schöpfer George Lucas ließ er viele Sets bauen und arbeitete ausgiebig mit Puppen. Wichtig: In einer "Star Wars"-Diskussion sollte man dieses Wissen zwar aufblitzen lassen, sich aber mit allzu ausführlichem Lob für "Star Trek" zurückhalten. Hardcore-Fans der Sternenkriegs-Saga reagieren darauf bisweilen empfindlich.

Thema: Jedi gegen Sith

(Quelle: Allstar)

Wer oder was sind die Jedi und wie unterscheiden sie sich von den Sith? Zunächst das Allerwichtigste: Die Jedi sind die Guten, die Sith die Bösen. Bei den Jedi handelt sich um einen Orden von Kampfmönchen. Sie haben sich der Wahrung von Frieden und Demokratie in der galaktischen Republik verschrieben und handeln stets nach einem strengen Verhaltenskodex, der ihnen Disziplin, Emotionskontrolle und das Streben nach Wissen und Weisheit auferlegt. Ihre Waffen sind Lichtschwerter mit meist grünen oder blauen Klingen. Zudem stehen sie in Verbindung mit der Macht, die ihnen ziemlich coole übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Die bekanntesten Jedis sind Obi-Wan Kenobi, Meister Yoda, Luke Skywalker und Anakin Skywalker, der später zu Darth Vader wird.

Die Sith sind die Gegenspieler der Jedi. Sie verfügen über die gleichen Fähigkeiten, bedienen sich allerdings der dunklen Seite der Macht. Auch sie sind als Orden organisiert, der immer nur aus einem Schüler und einem Meister besteht. Ebenso wie die Jedi kämpfen sie mit Lichtschwertern, bevorzugen allerdings rote Klingen. Die bekanntesten Sith sind Darth Sidious (der Imperator), Darth Maul und Darth Vader. (Richtig erkannt: Darth ist ein Titel, kein Vorname)

Thema: Was ist diese "Macht"?

Meister Yoda setzt die Macht ein.Meister Yoda setzt die Macht ein. (Quelle: Allstar)

Über die Macht ist nicht viel bekannt. Die bisherigen Filme geizen ziemlich mit Erläuterungen. Es handelt sich um eine Art mystische Energie, die das gesamte Dasein durchdringt. Einen praktischen Nutzen können lediglich Jedi und Sith aus der Macht ziehen: Durch sie können sie die Gedanken anderer manipulieren, Gegenstände via Telekinese bewegen, in die Zukunft sehen und sogar Blitze schleudern.

In den ursprünglichen "Star Wars"-Filmen (Episode IV bis VI) erfährt man nur, dass die Macht auf nicht weiter erklärbare Weise das Universum zusammenhält und alles Existierende miteinander verbindet. In Episode I wird erläutert, der Ursprung der Macht seien "Midi-Chlorianer" - winzig kleine Mikroben, die in allen lebenden Zellen existieren. Ihre Konzentration entscheidet darüber, wie intensiv ein Lebewesen mit der Macht in Verbindung steht.

Thema: Lichtschwerter

Kylo Ren mit dreiklingigem Lichtschwert.Kylo Ren mit dreiklingigem Lichtschwert. (Quelle: Allstar)

Geht es um "Star Wars", wird früher oder später auch über Lichtschwerter diskutiert. Wer hat wann, was, wie cool oder uncool mit einem oder mehreren dieser Dinger angestellt und so weiter. Prägendes Thema bei Gesprächen über "Das Erwachen der Macht" dürfte das dreiklingige Laserschwert des Oberschurken Kylo Ren sein.

Das Laserschwert ist die typische Waffe der Jedi und der Sith. Die etwa einen Meter lange Klinge wird vor Benutzung per Knopfdruck aus einem handlichen Griff ausgefahren. Sie schneidet durch Fleisch, Knochen und Metall. Der Schwertträger kann nicht nur gefährliche Hiebe austeilen, sondern auch Schüsse aus Laserpistolen abwehren. Ihre Farbe erhält die Klinge durch einen Kristall im Schwertgriff, der die Energie zu einem Strahl bündelt.

Und nun das Wichtigste: Mit ausgefahrener Klinge gibt ein Lichtschwert ein Geräusch von sich, das etwa so klingt: "Pssssssssssss". Wird das Schwert ohne Feindkontakt geschwungen, klingt das so: "Suuuuuuum. Suuuuuuum. Suuuuuuum." Trifft die Klinge mit einer anderen zusammen, hört man: "Brrritzl. Brrritzl. Brrritzl". Vor einer zünftigen "Star Wars"-Diskussion empfiehlt es sich, diese Geräusche samt der zugehörigen Gesten zuhause vor dem Spiegel zu üben.

Thema: Politik

Der Imperator.Der Imperator. (Quelle: Allstar)

Bei all den Weltraumschlachten und Lichtschwertduellen gerät gerne in Vergessenheit, dass es in "Star Wars" über weite Strecken um Politik geht. Die Episoden I bis III thematisieren den Untergang einer Republik und den Aufstieg einer totalitären Diktatur. Die Teile IV bis VI beschäftigen sich mit dem kriegerischen Widerstand gegen dieses Regime. Hier das Wichtigste zur politischen Entwicklung:

Zu Beginn herrscht Demokratie in der galaktischen Republik. Allerdings lähmen Bürokratie und endlose Grundsatzdebatten die Entscheidungsprozesse im galaktischen Senat. Diese Situation nutzt Senator Palpatine (Ian McDiarmid), um finstere Pläne zu verfolgen.

Er initiiert ein Gesetz zur gleichberechtigten Besteuerung der Freien Handelszonen. Da dieses für die Handelsföderation hohe finanzielle Verluste bedeuten würde, lässt sie sich von Palpatine dazu anstacheln, den Planeten Naboo mit einer militärischen Blockade zu belegen. Im daraus resultierenden Bürgerkrieg erhält der mittlerweile zum Großkanzler aufgestiegene Palpatine umfassende Notstandsvollmachten, die er nie wieder abgibt. Am Ende nutzt er diese Machtfülle, um die Demokratie abzuschaffen und sich selbst zum alleinherrschenden Imperator zu ernennen. Dass der Mann nicht nur unerhört machtgeil, sondern eigentlich der Sith-Lord Darth Sidious ist, fällt dabei wohl unter die Kategorie "Echt blöd gelaufen".

In den kompletten Teilen IV bis VI widmen sich die demokratisch gesinnten Rebellen schließlich dem Versuch, den Imperator wieder zu stürzen - was am Ende auch gelingt. Im nun angelaufenen neuen Teil wird der Spieß erneut umgedreht. Nachdem das Imperium zerschlagen wurde, machen dessen verbliebene Anhänger unter dem Namen "Erste Ordnung" mobil und terrorisieren die Galaxis.

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