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Jazzkantine "spielt Volkslieder": Die Volkslieder fliegen ihnen um die Ohren


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Brenzlige Mischung: Jazzkantine spielt Volkslieder

t-online, Sebastian Witte / Intro

Aktualisiert am 23.03.2012Lesedauer: 2 Min.
Die Jazzkantine "spielt Volkslieder".
Die Jazzkantine "spielt Volkslieder". (Quelle: Ben Wolf / Universal Music)
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Jazzkantine, bekannt für ihren Mix aus Pop und dem namensgebenden, schwofenden Jazz, haben sich vorgenommen, die Elemente Volks- und Heimatlied mit HipHop-, Soul- und Reggae zu mischen. Brenzlig. Die Mixtur fliegt der Band auf "Jazzkantine spielt Volkslieder" dann auch um die Ohren.

Die Braunschweiger Jazzkantine bewegte sich in den 90ern zwischen Pop und Untergrund, effekthaschender und ausgefuchster Musik. Später luden sie Xavier Naidoo und Mousse T ein und wendeten sich verstärkt dem Mainstream zu. Ihr neues Album ist der Versuch, alten deutschen Volksliedern mit Hilfe von Jazz-, HipHop- und Reggae-Einflüssen einen zeitgenössischen Schliff zu verpassen. Größtenteils bleibt es beim Versuch, denn die Texte wollen einfach nicht zur Musik passen und umgekehrt.

Stets bemüht

So cool der Stil-Mix aus Volksliedern und Rap wirken soll, so konstruiert klingt er. Die SängerInnen und Rapper gehen allesamt betont lässig mit Textzeilen aus traditionellem Liedgut um. "Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann" soll, verstärkt durch HipHop-Beats, modern klingen und "Hoch auf dem gelben Wagen" will ein gefühlvoller Soul-Track sein. Das textliche Bild des ländlichen Heuwagens und die Stimme einer urbanen Soulsängerin stehen aber in einem krassen Widerspruch. Die Mischung wirkt leider stets bemüht.

Freie Fahrt auf der Seitenstraße

Lichtblicke auf dem Album sind die verschrobenen Einwürfe von Autor und Regisseur Peter Schranz. Er strickt in drei Songs seine Texte aus Wortspielen, Identitätsfragen und deutschem Liedgut zusammen. Er stottert sich förmlich in einen Rausch aus Vokabeln und Zitaten: "Volksfest – Lied – Volksmundlied – ks – ks – Volkslied – Volks-liedbewegung". Wenn Schranz vorliest und dazu die Band sanft ihre Session spielt, gewinnt das Album plötzlich an Fahrt. Hier ist das Jazzkantine-Experiment dann tatsächlich gelungen, den Rest hätte man sich sparen sollen.

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