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Fröhlich und positiv: "High Road" von Kesha

Von dpa
Aktualisiert am 03.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Kesha geht es wieder besser.
Kesha geht es wieder besser. (Quelle: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Ein jahrelanger Rechtsstreit und VorwĂŒrfe gegen ihren frĂŒheren Produzenten haben Kesha viel Kraft gekostet. Auf ihrem neuen Album "High Road" singt die US-SĂ€ngerin wieder ĂŒber die positiven Seiten des Lebens - mit der gewohnten Mischung aus Dance-Pop und Rap.

"Ich wollte ein Album mit spaßigen Songs rausbringen, weil ich in meinem Herzen spĂŒre, dass ich es liebe, Spaß zu haben. Geht es nicht darum? Wir alle haben verdient, Spaß zu haben", sagte die 32-JĂ€hrige in einem Interview von "iHeart Radio". Exemplarisch steht sicher die bereits im Oktober veröffentlichte Gute-Laune-Single "Raising Hell".

Ihren Stil, eine Art Singsang-Rap, behĂ€lt die Kalifornierin auf den meisten der 15 Titeln bei. So wechseln sich eingĂ€ngige Dance-Beats mit schnellen Rap-Parts ab. Dass die Songwriterin, die 2009 mit dem Hit "Tik Tok" berĂŒhmt wurde, auch anders kann, zeigt die Gitarrenballade "Resentment". In dem Song, den sie mit CountrysĂ€nger Sturgill Simpson sowie dem Beach-Boys-GrĂŒnder Brian Wilson eingesungen hat, zeigt sich Kesha von ihrer verletzlichen Seite.

Damit erinnert das Lied an die VorgĂ€ngerplatte "Rainbow" (2017), auf der die in Nashville aufgewachsene SĂ€ngerin ĂŒber die bislang schwerste Phase ihrer Karriere sang. 2014 hatte sie ihrem frĂŒheren Mentor Dr. Luke vorgeworfen, sie belĂ€stigt und sogar vergewaltigt zu haben. Dieser wies die Anschuldigungen zurĂŒck und verklagte seinerseits die Musikerin. Der jahrelange Rechtsstreit, bei dem auch Kolleginnen wie Miley Cyrus und Kelly Clarkson Stellung bezogen, ist noch immer nicht endgĂŒltig geklĂ€rt.

Dennoch schaut Kesha, die viele Songs zusammen mit ihrer Mutter Pebe Sebert schreibt, positiv nach vorne. Und möchte vor allem den MÀnnern in der Musikindustrie eine Botschaft mit auf den Weg geben: "Wir sind Menschen und haben Emotionen", sagte sie dem Magazin "Music Week". "Es hat sich viel getan, aber es muss sich auch noch viel Àndern im MusikgeschÀft."

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