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Rapper Coolio ist tot (✝59): "Gangsta's Paradise"-Sänger zusammengebrochen


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"Gangsta's Paradise"-Rapper Coolio ist tot

Von t-online, aj

Aktualisiert am 29.09.2022Lesedauer: 2 Min.
US-Rapper Coolio gestorben: Das Video zeigt wichtige Szenen seiner Karriere. (Quelle: Glomex)
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Sein Song "Gangsta's Paradise" ging in den 90er-Jahren durch die Decke: Nun ist der Rapper Coolio gestorben. Er war 59 Jahre alt.

Rap-Superstar Coolio ist tot. Er sei nach Angaben seines Managers Jarez Posey am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Los Angeles gestorben, berichtete unter anderem der US-Sender "CNN". Der Grammy-Preisträger wurde 59 Jahre alt.

Coolios Manager Posey teilte laut "TMZ.com" mit, dass der Musiker im Badezimmer im Haus eines Bekannten zusammengebrochen sei. Rettungskräfte, die eine kurze Zeit später eintrafen, sollen ihn noch vor Ort für tot erklärt haben. Es werde vermutet, dass er einen Herzstillstand erlitten habe. Eine offizielle Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben.

Coolio, der mit bürgerlichem Namen Artis Leon Ivey Jr. hieß, wurde in den späten 80er-Jahren in der Rapszene von Los Angeles bekannt. Er startete seine Karriere in Compton, einem Stadtteil, der eine Reihe großer Westcoast-Rapper wie Dr. Dre oder Ice Cube hervorbrachte.

"Gangsta's Paradise" sorgte für den weltweiten Durchbruch

Mit den Hits "Fantastic Voyage" und "Gangsta's Paradise" wurde er Mitte der 90er-Jahre für kurze Zeit zum weltweiten Rap-Superstar. Vor allem sein Song "Gangsta's Paradise", der auf dem Soundtrack des Michelle-Pfeiffer-Films "Dangerous Minds" zu finden ist, wurde zum Kulthit. Der Song brachte ihm auch einen Grammy ein. Coolio wirkte zudem in TV-Serien und Filmen wie "Batman & Robin" und "Dracula 3000" mit.

Der überraschende Tod des Rappers löste Trauer in der Musikszene aus. "Friedliche Reise, Bruder", schrieb der Rap-Musiker Questlove auf Instagram. Es sei eine "traurige Nachricht", postete Ice Cube auf Twitter. Er selbst habe den Aufstieg von Coolio an die Spitze der Branche miterlebt.

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Wegen illegalen Drogen- und Waffenbesitzes war der Rapper wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Auch in Deutschland stand er 1998 vor Gericht. Damals wurde er wegen Beihilfe zu Raub und Körperverletzung zu sechs Monaten auf Bewährung und zu einer Geldstrafe verurteilt.

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Verwendete Quellen
  • tmz.com: "Coolio dead at 59"
  • Instagram-Profil von @questlove
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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