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Heino erringt ersten Sieg im Rechtsstreit mit Jan Delay

Unterlassungserklärung  

Heino erringt ersten Sieg im Rechtsstreit mit Jan Delay

29.04.2014, 10:17 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Heino erringt ersten Sieg im Rechtsstreit mit Jan Delay. Jan Delay darf Heino künftig nicht mehr als "Nazi" bezeichnen. (Quelle: imago/future image star media)

Jan Delay darf Heino künftig nicht mehr als "Nazi" bezeichnen. (Quelle: imago/future image star media)

Jan Delay darf Heino nicht mehr als "Nazi" bezeichnen. Laut einem Bericht von "bild.de" hat der Volksmusikstar einen ersten Sieg im Rechtsstreit gegen den Popmusiker errungen. Weil die anwaltlich gesetzte Frist am Montag ablief, tritt eine Unterlassungserklärung in Kraft. Jan Delay, mit bürgerlichem Namen Jan Philipp Eißfeldt, darf nie wieder "Das ist ein Nazi" über Heino zu sagen.

Damit ist die Strafanzeige wegen Beleidigung allerdings noch nicht vom Tisch. Auch über Heinos Forderung nach einem Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro ist noch nicht entschieden. Dazu will sich die Gegenseite noch äußern. Heino plant, bei Zahlung des Schmerzensgeldes, den gesamten Betrag zu spenden.

In einem Interview der österreichischen Zeitung "Die Presse" hatte sich Delay zu den Interpretationen verschiedener Songs geäußert und wörtlich gesagt: "Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi. Das vergessen die meisten Leute, wenn die Leute über Heino reden."

Entschuldigung in ZDF-Sendung

Inzwischen hat sich Jan Delay - zumindest halbherzig - dafür entschuldigt, diese Aussagen gemacht zu haben. "Natürlich bereue ich das", sagte er Freitagabend in der ZDF-Sendung "Aspekte". Der Volksmusiker Heino gab sich im Interview mit dem Kulturmagazin wenig versöhnlich: Er sei "erschrocken" darüber, "dass ein Mensch, den ich gar nicht kenne, mich als Nazi bezeichnet", sagte der 75-Jährige. Er habe "den Namen Jan Delay noch nie gehört".

Persönliche Entschuldigung sei noch nicht erfolgt

Wenn Delay sich entschuldigen wolle, "nehme ich die Entschuldigung an, ansonsten werden das meine Anwälte richten," erklärte der Sänger. Laut "Bild"-Informationen warte er aber bis jetzt vergeblich darauf.

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