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Konzertabsage und Highlights: Das war das Hurricane 2017

  • Janna Halbroth
Von Janna Halbroth

Aktualisiert am 27.06.2017Lesedauer: 3 Min.
Das Hurricane-Festival fand in diesem Jahr vom 23. bis zum 25. Juni statt.
Das Hurricane-Festival fand in diesem Jahr vom 23. bis zum 25. Juni statt. (Quelle: Rainer Keuenhof)
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Kein Hurricane ohne mindestens ein Unwetter, so geht das jetzt schon seit vielen Jahren. Klar, wer zu einem Festival mit diesem Namen geht, der darf wohl auch nichts anderes erwarten. Vielleicht lassen sich die Besucher ja auch deswegen nie, aber auch wirklich nie, die Laune von ein bisschen Regen verderben. t-online.de war f

Schon am Donnerstag zeigte Petrus, was er kann: Als sich die ersten feierwütigen Besucher am Vormittag ihre Bändchen abholen wollten, schlug das Wetter plötzlich um. Statt in strahlendem Sonnenschein fanden sich die Musikfreunde plötzlich im Platzregen wieder. Gewitter, Sturm und Hagel, das volle Programm. Doch seinen Platz in der Schlange – immerhin ging es um einen guten Zeltplatz – gab kaum jemand auf.

Ein Konfettiregen ist so viel schöner als echter Regen.
Ein Konfettiregen ist so viel schöner als echter Regen. (Quelle: Malte Schmidt Photography)

Die ganze Welt sollte einmal im Jahr ein Festival sein

Für Nicht-Festivalgänger ist es vielleicht nur schwierig nachvollziehbar, warum jedes Jahr zahlreiche Menschen zwischen leeren Raviolidosen und Konfettiresten im Dreck hausen, in engen Zelten schlafen und fürs Duschen und jeden Toilettengang anstehen. Aber ein Festival ist wie ein Besuch einer anderen Welt. Eine Auszeit aus der Wirklichkeit genau genommen. Wo Ärzte neben Tischlern stehen, Polizisten mit Punks tanzen, oder Schüler neben Professoren das Dixi-Klo nutzen. Für ein Wochenende lässt jeder sein normales Leben zu Hause. Mit Schlamm an den Beinen und einem Grinsen im Gesicht wird plötzlich jeder zum Freund, der dir auf dem Gelände über den Weg läuft. Manchmal wünsche ich mir fast, die ganze Welt könnte einmal im Jahr ein Festival sein, dann würden wir merken, dass wir doch alle nicht so verschieden sind.

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Festivalfans unter sich: Das normale Leben lässt man einfach mal zu Hause.
Festivalfans unter sich: Das normale Leben lässt man einfach mal zu Hause. (Quelle: :Robin Schmiedebach Photography)

Regeln müssen natürlich trotzdem eingehalten werden, wer dagegen verstößt, bekommt Geländeverbot für 24 Stunden. Und glatt läuft auch nicht immer alles. Rapper Haftbefehl hatte zwar kein Geländeverbot, tauchte aber dennoch nicht auf. Während Fans bereits über eine halbe Stunde auf den Auftritt des Musikers warteten, wurde verkündet, dass der 31-Jährige in einer Polizeikontrolle stecke und nicht auftreten könne. Später hieß es dann, er habe seinen Flieger verpasst. Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen.

Green Day lieferten eine krasse Show ab.
Green Day lieferten eine krasse Show ab. (Quelle: Christoph Eisenmenger)

Green Day und Linkin Park

Alternativen gab es glücklicherweise ohnehin genug. Green Day zum Beispiel einmal live gesehen zu haben, gehört eigentlich für jeden Punk-Rock-Fan schon irgendwie dazu. Auch wenn die Musiker aus den USA ein bisschen dick auftrugen. Theatralische Gesten und Reden müssen aber wohl einfach sein. Und wer Hits wie "When I Come Around" oder "Basket Case" sein eigenen nennen darf, der darf sich auch manch übertriebene Bühnenshow rausnehmen.

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington gab Gas.
Linkin-Park-Sänger Chester Bennington gab Gas. (Quelle: Robin Schmiedebach Photography)

Auch Linkin Park konnten die Fans begeistern. Sie waren einer der Headliner und sicherlich auch mit dafür verantwortlich, dass das Hurricane mit 80.000 Besuchern ausverkauft war. Hingucker des Festivals war wohl vor allem Jennifer Weist von der Band Jennifer Rostock, die wurde nicht müde auf der Bühne "Schnäääääpschen" zu "saufen" und zu betonen, dass sie zum fünften Mal auf dem Hurricane spielen.

Jennifer Weists Outfit war ziemlich knapp.
Jennifer Weists Outfit war ziemlich knapp. (Quelle: Christoph Eisenmenger)

Wo hört der Körper auf und wo fängt der Bikini an?

Doch man muss der Band eines lassen: Von der anfänglichen kleinen Bühne am Vormittag im Jahr 2008 haben es Jennifer Rostock geschafft sich auf die größte Bühne zum Nachmittag hochzuspielen. Und egal wie viele neidische Blicke die Frontfrau wohl während des Auftrittes erntete, ihr Körper hat viel von einem Gesamtkunstwerk und ließ einen ein wenig abdriften in die unlösbare Frage: Wo fängt da eigentlich der Bikini an und wo hört der tätowierte Körper auf.

Jennifer Weists Körper ist ein Gesamtkunstwerk.
Jennifer Weists Körper ist ein Gesamtkunstwerk. (Quelle: picture alliance / Felix Kästle/dpa)

Nach dem Hurricane ist vor dem Hurricane

Am Ende eines gelungen Festivals stellt sich meist immer ein bisschen Wehmut ein. Die vergangenen drei Tage kommen einem vor wie ein einziger Tag, der wie im Flug verging. Doch ein kleiner Trost bleibt: Denn schon am Montagabend können die Tickets für 2018 bestellt werden. Wieder ein Jahr lang Zeit zur Vorfreude auf einen kleinen Ausflug in eine andere Welt und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

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