Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Musik >

Frei-Wild: Gericht stimmt Konzertabsage in Flensburg zu

Gericht hat entschieden  

Geplantes Frei.Wild-Konzert findet nicht statt

01.04.2019, 18:07 Uhr | dpa

Frei-Wild: Gericht stimmt Konzertabsage in Flensburg zu. Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bei einem Auftritt im vergangenen Jahr. (Quelle: imago/Karina Hessland)

Frei.Wild-Sänger Philipp Burger bei einem Auftritt im vergangenen Jahr. (Quelle: imago/Karina Hessland)

Die umstrittene Rockband Frei.Wild hatte für den 20. April ein Konzert in Flensburg geplant. Das Gericht hat dieses nun platzen lassen.

Das Konzert der Südtiroler Band Frei.Wild wird nicht in der Flens-Arena stattfinden. Das Landgericht Flensburg hat am Montag den Antrag eines Konzertveranstalters auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen, der im Wesentlichen darauf abzielte, die Halle am 20. April für das Konzert zur Verfügung zu stellen.

Unklar, ob Tickets zurückgegeben werden können

Vertreter von Kläger und Beklagtem waren – wie bei Zivilverfahren üblich – nicht zur Urteilsverkündung erschienen. Was nun mit bereits verkauften Tickets geschieht und ob das Konzert gegebenenfalls verlegt wird, war daher zunächst unklar. Die Band hat sich noch nicht dazu geäußert. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

Nach Auffassung der Zweiten Zivilkammer hat der Kläger keinen Anspruch auf Überlassung der Halle, da zwischen den Parteien kein Mietvertrag zustande gekommen sei. Zwar müsse ein Mietvertrag, um wirksam zu sein, nicht zwingend verschriftlicht werden, heißt es in dem Urteil. Beide seien davon ausgegangen, dass ein rechtsverbindlicher Vertragsschluss erst mit schriftlicher Fixierung des Vertragstextes habe stattfinden sollen. Zu einer solchen Einigung sei es jedoch nicht mehr gekommen.

Widerstand gegen Frei-Wild-Konzert

Ein Vertragsschluss sei auch nicht durch Schweigen zustande gekommen. Denn der Geschäftsführer des Hallenbetreibers hat nach Angaben des Gerichts nicht geschwiegen, als ihm ein Vertragsangebot zugesandt wurde, sondern Sicherheitsbedenken mitgeteilt und ein kurzfristiges Telefonat erbeten. Auf Grund der Sicherheitsbedenken sei unklar gewesen, ob die Veranstaltung überhaupt habe stattfinden können.


Gegen das Frei.Wild-Konzert regt sich viel Widerstand in Flensburg. Der Deutschrock-Gruppe wird von Kritikern eine Nähe zur rechten Szene vorgeworfen, was die Band bestreitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
iPhone XR für 9,95 €* im Tarif MagentaMobil M
von der Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 500 Visiten- karten schon ab 14,99 €
von vistaprint.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe