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Loveparade-Erfinder: Dr. Motte mag es privat gerne still

Loveparade-Erfinder  

Dr. Motte mag es privat gerne still

25.06.2019, 13:46 Uhr | dpa

Loveparade-Erfinder: Dr. Motte mag es privat gerne still. Dr.

Dr. Motte hält eine Neuauflage der Loveparade durchaus für möglich. Foto: Jörg Carstensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Dr. Motte (58), Gründer der Loveparade, hat es privat gerne ruhig. "Eigentlich habe ich die ganze Zeit mit so viel Musik zu tun, dass ich froh bin, wenn ich mal keine Musik zu hören brauche", sagte der Berliner DJ der Deutschen Presse-Agentur.

Vor 30 Jahren, am 1. Juli 1989, gründete Dr. Motte die Loveparade, damals noch mit nur 150 Teilnehmern. Die Parade entwickelte sich in den 90er Jahren zum Millionenspektakel, wurde später an eine Fitnessstudio-Kette verkauft und zog ins Ruhrgebiet. Seit der tödlichen Massenpanik in Duisburg im Jahr 2010 findet das Techno-Fest nicht mehr statt. Der Rechteinhaber betonte danach stets, dass es nie wieder eine Loveparade geben wird.

Der Gründer Dr. Motte ist da nicht so absolut. Er kennt die Frage nach einer Neuauflage in Berlin, wo man Erfahrungen mit Großveranstaltungen hat. Er sagt aber, das wäre ein Riesenaufwand, und da sei auch die Frage, wie man das überhaupt finanzieren könne. "Schön wäre es, wenn es klappen würde. Ich sehe es aber im Augenblick nicht."

"Wenn man das jetzt machen wollte, braucht man erst mal eine Idee", sagte Dr. Motte. Die Idee müsse man umwandeln in ein Konzept, das dann strukturell entwickelt werden müsse. Dann brauche es viele Gespräche mit allen möglichen Behörden, Clubs und DJs. Das dauere zwei Jahre.

Wer Dr. Motte (bürgerlich: Matthias Roeingh) als DJ sehen will, hat dazu am 27. Juli beim Christopher Street Day in Berlin Gelegenheit: Bei der Parade legt er auf einem der Musikwagen auf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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