Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Musik >

Adrian Smith von Iron Maiden im Interview: "Wollte keine Ablenkung durch Familie"

Gitarrist von Iron Maiden  

Adrian Smith: "Ich wollte keine Ablenkung durch eine Familie"

Von Sebastian Berning

25.03.2021, 20:38 Uhr
Adrian Smith von Iron Maiden im Interview: "Wollte keine Ablenkung durch Familie". Adrian Smith: Der Iron-Maiden-Gitarrist ist jetzt solo unterwegs. (Quelle: IMAGO / STAR-MEDIA)

Adrian Smith: Der Iron-Maiden-Gitarrist ist jetzt solo unterwegs. (Quelle: IMAGO / STAR-MEDIA)

Adrian Smith gab Millionen Headbangern den nötigen Soundtrack. Nun wandelt der Gitarrist (wieder) auf Solopfaden. t-online verrät er, was seine Ehefrau damit zu tun hatte. Denn sie dachte weiter als er.

In den 1980er Jahren feierte er mit Iron Maiden große Erfolge und verkaufte Millionen Alben. Adrian Smith hat einige der wichtigsten Heavy-Metal-Meilensteine wie "2 Minutes to Midnight" oder "The Evil that Men Do" (mit)komponiert. Während die britischen Musiklegenden vor der Pandemie auf Tour ihr eigenes Werk zelebrierten, nutzt Smith die Coronapause und schaut mit einem neuen Projekt nach vorne: Smith/Kotzen. Zusammen mit dem ehemaligen Poison-Gitarristen Richie Kotzen lebt er nun seine Liebe zum Blues aus. Seit sieben Jahren kennen die beiden sich, wie Smith im Telefonat ausplaudert. Doch erst 2020 kamen sie wegen Smiths Ehefrau auf die Idee zusammen Musik zu machen. 

"Meine Frau hat die Band gegründet"

Von 1980 bis 1990 und seit 1999 spielt Smith bei Iron Maiden. Neben seiner Hauptband startet er nun wieder als Solokünstler von vorne. "Das ist aufregend, weil die Leute noch keine Erwartungen haben wie bei einem neuen Album von Iron Maiden."

Die Idee zur gemeinsamen Band hatte jedoch keiner der beiden Musiker selbst, sondern Smiths Gattin Nathalie Dufresne-Smith. Mit ihr ist er seit 1988 verheiratet. Der Iron-Maiden-Gitarrist erzählt: "Meine Frau kam auf mich zu und meinte, dass Richie und ich doch ein Projekt machen sollten. Sie ist eh Fan von Richies Musik und hatte die Idee lange bevor ich darüber überhaupt nachgedacht hatte. Irgendwie hat sie also diese Band gegründet", lacht er. 

"Wenn man jung ist, hat man einen Tunnelblick"

Dass der Brite eines Tages verheiratet sein könnte, habe er in den ersten Jahren seiner Karriere nicht gedacht. "Wenn man jung ist und noch keine Frau und Kinder hat, dann hat man einen Tunnelblick. Und das ist gut, weil damals als junger Musiker wollte ich keine Ablenkung durch eine Familie haben. Aber man wird erwachsen und bekommt dann auch durch die eigene Familie einen ganz anderen Blickwinkel auf das Leben."

Statt die große Liebe zu suchen, habe er als junger Mann allerdings  lieber auf den großen Bühnen gestanden und Musik gespielt. Besonders in den ersten Jahren waren Iron Maiden nahezu nonstop auf Tour. "Wir waren so viel mit Maiden unterwegs, eigentlich war ich ständig am Reisen. Damals hatte mein Leben eine ganz andere Ausrichtung als jetzt", resümiert er seine Jahre vor der Ehe. Mittlerweile gehen Iron Maiden in größeren Abständen auf Tour, nehmen gerne auch mal die Familien mit. So ändert sich eben alles. 

Verwendete Quellen:
  • Eigenes Interview mit Adrian Smith
  • Instagram-Profil von Adrian Smith

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal