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"Das geht in eine ganz extreme Richtung"

Von Sebastian Berning

Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 5 Min.
Vanessa Mai: Die S├Ąngerin muss sich oft ├╝ble Kommentare auf Social Media anh├Âren.
Vanessa Mai: Die S├Ąngerin muss sich oft ├╝ble Kommentare auf Social Media anh├Âren. (Quelle: Thomas Niedermueller/Getty Images)
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Vanessa Mai kennt Tricks gegen den Winterspeck. Doch die S├Ąngerin kann auch ernste T├Âne anschlagen. Bei t-online spricht sie ├╝ber Bodyshaming und Hass im Netz.

Sie muss sich auskennen: Vanessa Mai hat bei Instagram weit ├╝ber 900.000 Follower, begeistert ihre vornehmlich jungen Fans mit Musik, Outfits und Sport. Doch neben dem netten Austausch mit ihrer Community lernt die 29-J├Ąhrige auch die Schattenseiten von Social Media kennen: Hassnachrichten, Mobbing und ungesunde Ma├čst├Ąbe.

Im Interview mit t-online verr├Ąt die "Bitte ruf nicht mehr an"-Interpretin nicht nur ihre Workout-├ťbungen gegen den Winterspeck, sondern spricht auch offen dar├╝ber, warum sie sich mit Bodyshaming, also dem L├Ąstern ├╝ber den K├Ârper anderer, auseinandersetzen muss.

t-online: Sie wurden Opfer von Bodyshaming.

Vanessa Mai: Leider ja. Der Trend aktuell ist eigentlich Body Positivity, aber viele verstehen das falsch. Es geht darum, dass man sich und seinen Ko╠łrper akzeptieren soll, egal ob skinny oder curvy. Viele verknu╠łpfen das mit vermeintlich mehr auf den Hu╠łften.

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Was wirft man Ihnen konkret vor?

Ich bekomme Nachrichten bei Instagram, wo mir Leute erza╠łhlen, dass ich Druck ausu╠łben wu╠łrde. Sie sagen, ich sei ein schlechtes Vorbild fu╠łr junge Leute. Ich wu╠łrde unrealistische Ma├čsta╠łbe setzen und sei viel zu durchtrainiert.

Nehmen Sie sich das zu Herzen?

Nicht mehr. Wenn meine Bilder einen negativ triggern, dann sollte sich derjenige doch hinterfragen, warum ihn das so sto╠łrt und was der Grund fu╠łr diesen Hass ist.

Sie sagten, dass Sie dieser Hate, wie es neudeutsch hei├čt, heute nicht mehr belaste. Fru╠łher schon?

Ja. Ich teile mit den Leuten Dinge, die ich mag ÔÇô sei es Musik, Fitness oder andere Projekte. Da stehe ich voll hinter und stecke viel Herzblut rein. Und wenn jemand das angreift, dann war ich fru╠łher verletzbar. Irgendwann habe ich mir gedacht, dass ich aus dem Alter raus bin, mir u╠łber so Menschen Gedanken zu machen. Heute prallt dieser Hass ab.

Wie gelangt man an diesen Punkt? Wie kann ein junges Ma╠łdchen, das vielleicht nicht ganz zufrieden mit sich ist, an diesen Punkt kommen?

Das ist ein Prozess, der leider nicht von heute auf morgen vollzogen ist. Man muss sich immer bewusst machen, dass andere Menschen auch nicht perfekt sind. Auch wenn das in den sozialen Netzwerken vielleicht so ru╠łberkommt.

Wieso?

Gerade da pra╠łsentiert man sich von seiner besten Seite. Wenn ich zwei Bilder von mir mache, dann teile ich doch das bessere und nicht das, wo ich die Augen zu habe oder doof gucke (lacht). Ich finde aber, dass dieser Trend in eine ganz extreme Richtung geht.

Warum?

Manchmal mo╠łchte ich die Leute schu╠łtteln und ihnen sagen, dass sie wieder ganz normal sein sollen. Man braucht doch keine x Filter auf einem Bild.

Im Sommer hatten Sie das auf Ihrem Profil schon mal erwa╠łhnt und eine Reihe unbearbeiteter Fotos vero╠łffentlicht. Wird durch Social Media ein ungesunder Ma├čstab fu╠łr junge Leute gesetzt?

Ich fu╠łrchte schon. Ich habe mich mit dem Thema auch viel bescha╠łftigt. Ich finde es teilweise erschreckend, was die jungen Leute heute als Norm ansehen.

... durch diese Filter und Bildbearbeitungen?

Genau. Ich bin selbst schon mal da reingerutscht. Das ging so weit, dass ich mich selbst ohne Filter auf Fotos nicht mochte und da habe ich gemerkt: "Da stimmt was nicht" (lacht).

Selfie-Time: Vanessa Mai und t-online-Reporter Sebastian Berning beim Interview unter 2G-Regelung.
Selfie-Time: Vanessa Mai und t-online-Reporter Sebastian Berning beim Interview unter 2G-Regelung. (Quelle: Privat)

Man kann durch Sport selbst etwas an sich vera╠łndern. Sie sind gerne aktiv, haben gerade Ihr zweites Workout fu╠łr Gymondo aufgenommen. Wie motivieren Sie sich?

Man muss sich einfach aufraffen. Auch nach einem Muskelkater. Manchmal tut es weh und man muss da einfach durch. Man muss daran denken, dass Muskelkater nichts Schlimmes ist und schnell besser wird, wenn man sich bewegt.

Haben Sie oft Muskelkater?

Leider ja (lacht). Wir haben hier pro Tag vier Workouts gedreht. Das ist viel und das habe ich auch abends gemerkt. Ich war nicht einmal so im Sportmodus, weil ich fu╠łnf Wochen mit Grippe ÔÇô kein Corona ÔÇô flachlag und da an Sport echt nicht zu denken war.

Sie hatten mir mal verraten, dass Sie auch Phasen haben, wo Sie zwei, drei Monate keinen Sport machen.

Und das ist noch immer so (lacht).

Wie viel Sport machen Sie denn im Schnitt in einer aktiven Phase?

Ich versuche drei, vier Tage die Woche etwas zu machen. Nach einem Fitnesstag mache ich einen Tag Pause und am Wochenende steht in der Regel auch kein Workout auf dem Plan.

Machen Sie das eigentlich mit Ihrem Mann zusammen?

Fru╠łher eher wenig, aber tatsa╠łchlich konnte ich Andreas u╠łberreden, dass er mit mir mein erstes Gymondo-Trainingsprogramm zu Hause macht. Er ist jemand, der total gerne Ausdauersport macht, ich mag lieber U╠łbungen fu╠łr den Ko╠łrper.

Mit diesen ├ťbungen halten Sie sich fit

Diese drei ├ťbungen empfiehlt die S├Ąngerin im Gespr├Ąch mit t-online, um nach den Festtagsessen der letzten Tage wieder etwas f├╝r das Gewissen zu tun. Sollten Sie Kraft und Lust auf mehr haben, lesen Sie auch diese weiteren Workout-Tipps der "Happy End"-S├Ąngerin.

  • Plank
Das brettert: Vanessa Mai macht einen Plank.
Das brettert: Vanessa Mai macht einen Plank. (Quelle: Gymondo)
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"Bei der Plank stu╠łtzt man sich auf Zehensitzen und Ellenbogen bodennah ab. Der Rest des Ko╠łrpers beru╠łhrt nicht den Boden. Man spannt dann den ganzen Core, also die Ko╠łrpermitte, an und versucht sich mo╠łglichst gerade zu halten. Da gilt, so lange, wie man kann. Eine Minute kann schon extrem anstrengend werden. Man kann die U╠łbung wiederholen, aber auch super an verschiedene Stellen des Workouts packen."

  • Russian Twist

"Die U╠łbung ist im Grund ein Sit-up, bei dem man den Oberko╠łrper ganz gerade macht. Wenn man den oberen Punkt erreicht hat, dreht man den Oberko╠łrper erst zur einen Seite, beru╠łhrt mit den Fingern den Boden und macht das gleiche auf der anderen Seite noch mal. Die U╠łbung ist echt tough. Ich mache das meist so zwischen 40 und 60 Sekunden. Der Russian Twist ist eine gute U╠łbung fu╠łr den ganzen Oberko╠łrper."

  • Curtsy Lunges

"Lunges sind fies, die gehen voll in die Ru╠łckseite der Beine und in den Po. Man macht einen Ausfallschritt nach hinten. Der Ko╠łrper geht dadurch runter. Das sieht ein bisschen wie ein Kniefall am Hof aus. Man muss aber darauf achten, dass die Beine im rechten Winkel sind. Dann geht man wieder hoch und macht die U╠łbung mit dem anderen Bein. Das mache ich auch etwa eine Minute."

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