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Meret Becker über Otto Sander: "Mit ihm ist der Meister von Bord gegangen"

Meret Becker  

"Mit Otto ist der Meister von Bord gegangen"

28.10.2013, 13:51 Uhr | Nibo, dpa

Meret Becker über Otto Sander: "Mit ihm ist der Meister von Bord gegangen". Meret Becker und Otto Sander. (Quelle: dpa)

Meret Becker und Otto Sander. (Quelle: dpa)

Schauspielerin Meret Becker verarbeitet den Tod ihres Vaters Otto Sander, der am 12. September starb, nur langsam. "Ottos Tod war das Schlimmste, was mir bis jetzt in meinem Leben passiert ist", sagte sie der "Bild am Sonntag" in einem sehr bewegenden Interview. Ihr sei noch immer nicht wirklich bewusst, dass er nicht wiederkomme.

"Ich denke immer noch: Otto, das war eine super Performance, jetzt kannst du endlich wieder nach Hause kommen."

Seit Sander tot ist habe ihre Familie für sie noch einmal viel mehr an Bedeutung gewonnen. "Meine Familie besteht oder bestand nicht nur aus Menschen, mit denen ich verwandt bin. Es sind auch Menschen dazugekommen. Otto ist mein Vater. Und wenn jemand geht, wie es Otto gerade getan hat, merkt man noch mehr, was Familie ist. Es hat uns noch mehr zusammengeschweißt."

Die 44-Jährige ist genau wie ihr Bruder Ben Becker das leibliche Kind der Schauspieler Rolf Becker und Monika Hansen. Die Geschwister sind jedoch bei ihrer Mutter und deren späteren Partner Otto Sander aufgewachsen und haben Sander daher stets auch als Vater gesehen.

"Wenn ein Elternteil stirbt, ist die Kindheit vorbei"

Mit Ziehvater Otto habe sie stets intensive Gespräche geführt und er habe sie auch von folgendem Statement überzeugt: "Wenn ein Elternteil stirbt, wird man erwachsen. In dem Moment ist die Kindheit vorbei. Mit Otto ist der Meister von Bord gegangen. Er war die Säule, die wie eine Eins stand. Ihn konnte ich immer alles fragen."

Jetzt käme die Zeit, wo sie selbst gefragt würde. Jetzt müsse sie die Schultern breit machen und sich seiner würdig erweisen.

Keine Angst vor dem Tod

Vor dem Tod habe sie keine Angst. Das sei aber schon so, seitdem sie selber Mutter ist: "Ich habe die Angst vor dem Tod verloren. Für meine Tochter Lulu würde ich vor einen Lastwagen springen, bevor es sie erwischt."

"Wir haben jetzt eine Wohnung mehr bezogen"

Dass sie die emotionale Nähe zu ihrem Vater auch nach dessen Tod aufrecht hält, sei für sie selbstverständlich. "Ich fahren jede Woche mehrere Male zum Friedhof. Auch wenn ich nur mal kurz da bin, tut das gut. Wenn wir das Grab pflegen, sagt meine Mutter immer, dass wir jetzt Gärtner aus Liebe sind. Sagen wir so: Unsere Familie hat jetzt halt eine Wohnung mehr bezogen."

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