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Monica Lierhaus: "War nicht mehr als ein Stück Gemüse"

Monica Lierhaus veröffentlicht ihre Biografie  

"War nicht mehr als ein Stück Gemüse"

13.01.2016, 17:32 Uhr | SaSch, t-online.de

Monica Lierhaus: "War nicht mehr als ein Stück Gemüse". Monica Lierhaus kämpfte sich ins Leben zurück und veröffentlicht ihre erste Biografie. (Quelle: dpa, Ullstein Verlag)

Monica Lierhaus kämpfte sich ins Leben zurück und veröffentlicht ihre erste Biografie. (Quelle: dpa, Ullstein Verlag)

Auf dem Cover ihrer Biografie sieht Monica Lierhaus aus wie das blühende Leben. Doch das Buch "Immer noch ich", welches am 15. Januar im Handel erscheint, berichtet über eine Zeit, in der sie dem Tod näher als dem Leben stand.

So schreibt sie in ihrer Biografie, dass ihr die Ärzte nach der Diagnose "Aneurysma im Kopf" eindeutig klar machten, dass eine Operation nicht zu vermeiden sei. "Wenn ich den Eingriff nicht machen ließe, würde ich mich einem hohen Risiko aussetzen. Platzt ein Aneurysma, endet das in gut der Hälfte der Fälle tödlich", heißt es in ihrem Buch.

"Es sieht sehr, sehr schlecht aus"

Während der stundenlangen Operation geschah das Fatale: Das Aneurysma platzte, die Ärzte kämpften um das Leben der Sportmoderatorin. Lierhaus ließ Tagebuchnotizen ihres damaligen Lebensgefährten Rolf Hellgardt in ihr Buch einfließen. Der notierte, was ihm der Arzt nach der OP sagte: "Ich bitte Sie zu kommen. Es sieht sehr, sehr schlecht aus. Wir haben derzeit keine Hoffnungen, dass Ihre Frau überlebt." 

"Hin und wieder ein Blinzeln, mehr nicht"

Eine niederschmetternde Diagnose. Und auch die Prognose ließ nichts Gutes verheißen. Lierhaus schreibt in der Biografie: "Wie schwer die Schäden am Gehirn waren, wussten nicht einmal die Spezialisten." Weiter heißt es: "Hin und wieder ein Blinzeln, ein Zucken, mehr nicht. Eine Art Wachkoma, in dem ich auf nicht absehbare Zeit verharren könnte. Ein Pflegefall, an Monitore und Maschinen angeschlossen, nicht mehr als ein Stück Gemüse."

48 Tage nach der Operation gab es einen ersten Hoffnungsschimmer, der gleichzeitig ein wichtiger Durchbruch sein sollte. Hellgardt erwähnte in seinem Tagebuch, dass ihre Schwester sie an dem Tag zum Lachen gebracht habe.

Auf einem sehr guten Weg

Monica Lierhaus schaffte das Unglaubliche, sie kämpfte sich mit viel Mühe ins Leben zurück. Im "Bunte"-Interview sagte sie: "Jetzt erkenne ich mich im Spiegel wieder und bin mir nicht mehr fremd." Sie sei bei "gefühlten 80 Prozent" ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Sie ist also gesundheitlich auf einem sehr guten Weg.

Privat allerdings musste die 45-Jährige einen Rückschlag verkraften. Ihr Lebensgefährte, der ihr nach der Operation jahrelang zur Seite stand, trennte sich von ihr. Dieses sei der "schwerste Verlust" für sie gewesen, sagte Lierhaus der "Bunten". "Er hat mir gesagt, dass er total leer ist, nachdem er sechs Jahre so viel für mich getan hat. Ich hatte mich in dieser Zeit noch einmal neu in ihn verliebt."

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