Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Stars >

Kunst: Künstler Ai Weiwei will Berlin verlassen

Kunst  

Künstler Ai Weiwei will Berlin verlassen

03.05.2018, 13:00 Uhr | dpa

Kunst: Künstler Ai Weiwei will Berlin verlassen. Ai Weiwei fehlt in Berlin die Sonne.

Ai Weiwei fehlt in Berlin die Sonne. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der chinesische Künstler Ai Weiwei will seine Wahlheimat Berlin nach drei Jahren verlassen, sein Studio in der Stadt aber dauerhaft behalten.

Der 60-jährige Menschenrechtsaktivist sagte der dpa, wichtigster Grund für die Suche nach einem neuen Wohnort sei die Sprachbarriere. Zudem wolle er in seiner verbleibenden Zeit gern irgendwo leben, wo es mehr Sonne gebe. "Wo auch immer ich mich niederlasse - ich würde es nicht Heimat nennen, sondern eher eine notwendige Entscheidung auf dieser Reise", erklärte er.

"Der Tagesspiegel" hatte am Mittwoch berichtet, Ai habe seine Pläne "ganz nebenbei" bei einer Diskussionsveranstaltung in Berlin angekündigt. Der Künstler hatte sich nach der Rückerstattung seines Passes durch die chinesischen Behörden 2015 hier niedergelassen und ein schon länger geplantes Atelier in einer ehemaligen Brauerei am Pfefferberg eröffnet. Seine dreijährige Gastprofessur an der Universität der Künste läuft in diesem Sommer aus.

"Berlin hat mir eine wichtige Zeit zur Neuorientierung gegeben. Mit meinem Untergrundstudio und meiner Unkenntnis der deutschen Sprache hat es mir geholfen, die notwendige Abgeschiedenheit für meine Arbeit zu bekommen", erklärte Ai und versicherte: "Mein Studio in Berlin wird immer meine Basis in Europa bleiben. Das gebe ich nie auf."

Zugleich bestätigte der Künstler, dass er den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont in Berlin getroffen hat. Man habe über die Menschenrechtslage in Europa und über die Möglichkeiten des legalen Protests zur Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie gesprochen, sagte er. "Es kann zu diesem Thema vielleicht auch noch weitere Diskussionen geben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
New Collection - Daisies & Stripes
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal