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Gerichtsentscheid: Belgischer Ex-König Albert zu Vaterschaftstest verurteilt

Gerichtsentscheid  

Belgischer Ex-König Albert zu Vaterschaftstest verurteilt

05.11.2018, 18:21 Uhr | dpa

Gerichtsentscheid: Belgischer Ex-König Albert zu Vaterschaftstest verurteilt. Seit 2013 kämpft Delphine Boël darum, als Tochter des ehemaligen Königs Albert II.

Seit 2013 kämpft Delphine Boël darum, als Tochter des ehemaligen Königs Albert II. anerkannt zu werden. Foto: Lebrun Waem/Photonews/EPA/Belga. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Der frühere belgische König Albert II. soll sich nach einem Richterspruch im Streit mit seiner möglichen unehelichen Tochter einem Vaterschaftstest unterziehen.

Das entschied das Brüsseler Berufungsgericht, wie die Nachrichtenagentur Belga am Montag unter Berufung auf beteiligte Anwälte meldete. Die Richter setzten demnach eine Frist von drei Monaten.

Die Entscheidung ist ein Etappensieg für die Künstlerin Delphine Boël, die seit 2013 um die Anerkennung als Kind des ehemaligen Monarchen kämpft. Die heute 50-Jährige sagt, ihre Mutter, die Baronin Sybille de Sélys Longchamps, und Albert II. hätten vor Jahrzehnten eine längere Affäre gehabt.

Der ehemalige König (84) bestreitet die Vaterschaft. Er lässt nach Angaben eines Anwalts prüfen, ob er die Aufforderung zum Vaterschaftstest vor dem obersten Gericht des Landes mit Erfolgsaussichten anfechten kann.

Nach dem Spruch des Berufungsgerichts ist Jacques Boël - der Ex-Mann der Mutter - weder im biologischen noch im rechtlichen Sinne der Vater der Künstlerin. Delphine Boël hatte dies beantragt, um Albert als "echten" Vater anerkennen lassen zu können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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