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Charly Wagner (✝78): Harald Schmidt trauert um ehemaligen Sidekick

"Klassiker des Herrenwitzes"  

Harald Schmidts Sidekick Charly Wagner ist tot

12.05.2020, 21:17 Uhr | sow, t-online.de

Charly Wagner (✝78): Harald Schmidt trauert um ehemaligen Sidekick. Die Harald Schmidt Show: Harald Schmidt pflegte Charly Wagner stets mit den Worten "eine Legende des Westdeutschen Rundfunks" anzukündigen. (Quelle: imago images)

Die Harald Schmidt Show: Harald Schmidt pflegte Charly Wagner stets mit den Worten "eine Legende des Westdeutschen Rundfunks" anzukündigen. (Quelle: imago images)

In der Latenightshow von Harald Schmidt wurde Charly Wagner gerne als "Legende des Westdeutschen Rundfunks" angekündigt. Jetzt ist der WDR-Moderator mit 78 Jahren gestorben.

Wie der WDR heute bekanntgab, ist der ehemalige Nachrichtensprecher und Radiomoderator Charly Wagner am 7. Mai 2020 im Alter von 78 Jahren verstorben. "Wir sind traurig darüber, dass wir einen geschätzten Kollegen und feinen Menschen verloren haben" teilt eine Sprecherin heute mit. "Die Stimme Charly Wagners – ein gepflegter Bariton – war fast 40 Jahre lang ein Markenzeichen des Westdeutschen Rundfunks. Radiosendungen wie ,Swing und Balladen' und ,Shellack-Schätzchen' sind unvergessen."

Unvergessen sind vor allem auch seine Auftritte in der ARD-Latenight von Harald Schmidt. Mit seinen Einspielern unter dem Titel "Charly Wagner liest Klassiker des Herrenwitzes" wurde er zum Kult der Show. Im Stoffsessel neben einer Stehlampe mit Schlips, Karosakko und Einstecktuch las er dort stets genüsslich teils überaus schmutzige Witze vor. 

Harald Schmidt bezeichnete ihn gerne als "eine Legende des Westdeutschen Rundfunks". Bei eben diesem Sender machte Wagner auch mit einem "legendären Fernsehskandal" Schlagzeilen.

Im Jahr 1994 war er als Sprecher daran beteiligt, der WDR fasst die Geschichte in seiner Mitteilung so zusammen: "Nach einer Satire über angeblich manipulierte Lotto-Ziehungen im Politmagazin 'Monitor' verlangte der damalige Bundesfinanzminister Theo Waigel, dass die verantwortlichen WDR-Mitarbeiter 'zum Teufel gejagt' werden sollten – was zum Glück nicht geschah." Charly Wagner war nach 39 Dienstjahren beim WDR im Jahr 2004 in den Ruhestand gegangen.

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