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Ex-GNTM-Model Anna Wilken teilt künstliche Befruchtung


"Finde das verrückt"
Ex-GNTM-Model Anna Wilken teilt künstliche Befruchtung

Von t-online, JaH

22.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Anna Wilken: Ihren Followern berichtet sie von ihrer künstlichen Befruchtung.Vergrößern des BildesAnna Wilken: Ihren Followern berichtet sie von ihrer künstlichen Befruchtung. (Quelle: imago images / Future Image)
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2014 macht Anna Wilken bei "Germany's next Topmodel" mit. Heute hat sie andere Prioritäten. Die junge Frau will Mutter werden. Auf natürlichem Wege klappte das allerdings bisher nicht. Jetzt ließ sie sich künstlich befruchten.

In der neunten Staffel von Heidi Klums GNTM-Staffel schaffte es Anna Wilken unter die zehn schönsten Bewerberinnen. Doch dann stieg die damals 17-Jährige aus. Der Druck der Öffentlichkeit wurde für den Teenager zu groß. Heute ist Wilken 25 und möchte Mutter werden. Auf Instagram hat sie ihren 336.000 Followern sehr intime Details dazu verraten.

Ihre offenen Worte zur Befruchtung sehen Sie oben in unserem Video – oder hier.

Mit einer Schwangerschaft auf natürlichem Weg hat es bei der jungen Frau nämlich bisher nicht geklappt. Deswegen ließ sie sich nun künstlich befruchten. Ihre Follower nimmt sie mit auf den Weg. Vor drei Tagen fotografierte sie sich im OP-Hemdchen. Dazu schrieb sie: "Follikelpunktion: check." In drei Follikeln seien drei Eizellen gefunden worden, erklärt sie dazu weiter. Sie sei erleichtert und freue sich, auf das, was jetzt kommen werde.

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Nur kurz darauf stand der Transfertermin an. In ihrer Story berichtete Wilken, dass sie zu dem Arztbesuch von ihrem Freund Sargis Adamyan begleitet werde. Der 27-Jährige ist Fußballprofi und spielt für 1899 TSG Hoffenheim. "Ich finde es so wichtig, dass der Partner an diesem Transfertag dabei sein darf. Es ist so ein emotionaler Moment, wenn da auf einmal diese Flüssigkeit mit dem Embryo gebracht und in der Gebärmutter platziert wird."

Embryo-Transfer war schmerzhaft

Auch nach dem Embryotransfer gab Wilken ihren Followern wieder ein "Update", wie sie es nennt. Es sei für sie zwar aushaltbar gewesen, habe ihr aber große Schmerzen bereitet. Grundsätzlich reagiere aber jede Frau unterschiedlich auf den Vorgang. Für sie sei das ganze Prozedere aber dennoch ein emotionales Erlebnis gewesen. Es sei ein Katheter gelegt worden, "dann kam da eine Frau aus dem Labor mit einer riesigen Spritze, wo der Embryo drin war", erklärt sie. "Man sieht gleichzeitig im Ultraschall, wie diese Flüssigkeit reinschießt. Ich finde das einfach nur verrückt", staunte sie.

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Wenige Stunden später hält Wilken dann tatsächlich schon ihr erstes Ultraschallbild in den Händen. "Da ist er nun, unser kleiner Embryo in seiner Einzimmerwohnung", schreibt sie dazu. Nicht jede Frau habe das Glück auf natürlichem Weg schwanger zu werden.

Wilken schrieb Buch über Endometriose

Wilken hat vor fast eineinhalb Jahren ihr Buch "In der Regel bin ich stark. Endometriose: Warum wir unsere Unterleibsschmerzen ernst nehmen müssen" veröffentlicht. Sie beschreibt darin ihren persönlichen Umgang mit der chronischen Unterleibserkrankung. Frauen mit Endometriose haben ein erhöhtes Risiko, unfruchtbar zu sein oder schwerer schwanger zu werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Bei den Followern von Anna Wilken kommt ihre offene Art mit dem Umgang ihrer künstlichen Befruchtung sehr gut an. Viele schicken ihr Nachrichten, Auszüge davon veröffentlichte das Model in ihrer Instagram-Story. Die meisten zeigten sich dankbar dafür, so nah an dem Prozess dabei sein zu können. Andere seien zuvor völlig ahnungslos gewesen und freuen sich über die Aufklärung.

Verwendete Quellen
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