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Daniele Negroni auf Entzug im Dschungelcamp: "Morgen raste ich aus!"


Daniele Nikotini auf Rauchentzug: "Morgen raste ich aus!"

Eine Kolumne von Janna Specken

Aktualisiert am 24.01.2018Lesedauer: 2 Min.
Meinung
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Daniele Negroni: Der DSDS-Kandidat soll ohne Zigaretten den Dschungel überstehen.Vergrößern des Bildes
Daniele Negroni: Der DSDS-Kandidat soll ohne Zigaretten den Dschungel überstehen. (Quelle: MG RTL D)

Was sind das für Menschen, die unschuldige Promis im Dschungelcamp foltern? Die ihnen das rauben, was den Campern so viel bedeutet

Tacheles im Busch: Die Urwaldbewohner wurden für etliche Regelverstöße bestraft. Mikro vergessen, Schokolade geschmuggelt, alleine durch den Urwald gehopst – die Liste war lang und die Strafe so groß wie Tina Yorks Augen beim Schlafen, jedenfalls für manche.

Ansgar: "Wo sind wir denn hier gelandet?" Daniele Negroni: "Das kann ich nicht. Das kann ich nicht. Das kann ich nicht. Sorry, das kann ich nicht. Das mach ich nicht." David Friedrich: "Mega behindert" Reaktionen auf eine völlig unangebrachte Strafe.

"Das ist Körperverletzung"

Es wurde nämlich ein Glimmstängel-Entzug angeordnet: ab sofort keine Kippchen mehr für keinen. Heftig! "Das ist Körperverletzung", stellte Ansgar fest. "Das dürfen die gar nicht", wusste Daniele Negroni. "Die können doch nicht einfach eine Sucht stoppen", empörte sich der DSDS-Kandidat von einst. Ja, was meinen die von RTL denn? Was denken die sich? Vielleicht hört ja sogar noch jemand auf zu rauchen, ist plötzlich geheilt und lebt gesund und dann?

Das Schlimmste an der Situation war für die Raucher aber gar nicht, dass es keine Zigaretten mehr gab. Daniele Nikotini und seine Kippenkumpel störten sich vielmehr an der Ungerechtigkeit. Warum wurden nur die Raucher bestraft? Die sind nämlich keine Egoisten, keine Einzelgänger, sondern Teamplayer. Wenn schon Bestrafung, dann doch bitte für das gesamte Camp. Soll jeder leiden, dann haben auch alle etwas davon. Zwölf Bestrafungen sind besser als vier, das konnte doch schon Adam Riese beweisen, was soll also das Ganze?

Warum denkt denn niemand an die Raucher?

Orakelgroni wusste schon, wie sich der Entzug bei ihm auswirken wird: "Ich schwöre es bei Gott: Ich raste morgen aus, wenn ich keine Zigaretten rauchen darf", qualmte er vor Wut, dabei darf er doch gar nicht mehr. "Dann sollen sie alle bestrafen und uns das Essen streichen …", forderte er. Das ist ja sowieso eine viel bessere Idee, denn was soll man denn bitte mit Essen, wenn man eh nicht rauchen darf?

Wobei ich aber doch noch stutzig bin, ob die Süchtigen wirklich recht haben mit ihrer Beschwerde. Ist es wirklich Körperverletzung, wenn man Rauchern die Zigaretten wegnimmt? "Wo unterscheidet man da, was ist ein Insekt, was ist ein Tier?", fragte Bachelorette-Sieger David Friedrich in einem nachdenklichen Moment nach der ochsenknechtlichen und mangiapanischen Essensprüfung. Und ich komme nicht umhin, mich zu fragen: Wann wird ein Raucher zum Tier?

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