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Daimler-Gewinn im vergangenen Jahr halbiert

Sinkende Zahlen  

Daimler-Gewinn im vergangenen Jahr halbiert

22.01.2020, 10:09 Uhr | rtr, dpa

 Daimler-Gewinn im vergangenen Jahr halbiert. Daimler: Auf einer Pflichtveröffentlichung teilte der Dax-Konzern die Ergebnisse mit. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Daimler: Auf einer Pflichtveröffentlichung teilte der Dax-Konzern die Ergebnisse mit. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Die vorläufigen Zahlen des Dax-Konzerns zeigen: Der Gewinn von Daimler ist im Gegensatz zum Vorjahr drastisch gesunken. Der Autobauer hat außerdem mit dem Diesel-Verfahren zu kämpfen. 

Daimler hat im vergangenen Jahr abermals einen Gewinneinbruch erlitten. Das operative Ergebnis habe nach vorläufigen Zahlen 5,6 Milliarden Euro betragen – nach 11,1 Milliarden Euro im Jahr davor, teilte der Dax-Konzern mit.

Hohe Investitionen und Produktionsprobleme

Die Dieselaffäre kommt den Autobauer Daimler nochmals deutlich teurer zu stehen als bisher gedacht. Für 2019 rechne man mit weiteren 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Kosten, teilte der Konzern mit. Es gehe um "voraussichtliche zusätzliche Aufwendungen für laufende behördliche und gerichtliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge in verschiedenen Regionen und Märkten", hieß es in der Mitteilung. Daimler hatte im vergangenen Jahr schon insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro dafür zurückgestellt.

Die zusätzlichen Aufwendungen für die Diesel-Probleme träfen im Wesentlichen die Geschäftsfelder Cars und Vans, hieß es. Die Vans liegen schon ohne die Zusatzkosten für 2019 mit dem operativen Ergebnis im Minus.

Sparprogramm und Stellenabbau bis 2022 geplant

Die komplette Bilanz legt Daimler am 11. Februar vor. Angesichts der hohen Kosten auch in anderen Bereichen, vor allem beim Anlauf der Produktion von Elektroautos und der Entwicklung des automatisierten Fahrens, hat Vorstandschef Ola Källenius dem Konzern ein Sparprogramm verordnet. Bis Ende 2022 will er allein beim Personal rund 1,4 Milliarden Euro einsparen und dafür wohl mehr als 10.000 Stellen streichen. Außerdem sollen die Investitionen gedeckelt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Nachrichtenagentur dpa

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