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E-Auto: Diese Risiken und Haftungsfragen gibt es

Von dpa
Aktualisiert am 15.10.2020Lesedauer: 1 Min.
Elektroauto: Durch die Umstellung des Autoverkehrs auf Elektro entstehen ganz neuen Gefahren.
Elektroauto: Durch die Umstellung des Autoverkehrs auf Elektro entstehen ganz neuen Gefahren. (Quelle: Jan Woitas/dpa)
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Die wachsende Zahl von Elektroautos bedeutet fĂŒr die Versicherungen ganz neue Risiken. Viele UnfĂ€lle und MĂ€ngel können sehr teuer werden.

Die Allianz-Versicherung sieht viele neue Herausforderungen bei E-Autos: KapazitÀtsschwÀchen der Batterien, komplexe und kostspielige Reparaturen, verÀndertes Brandverhalten, Cyberrisiken sowie die nachhaltige Beschaffung und Entsorgung von kritischen Komponenten und Rohstoffen.


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Die Zahl der Elektroautos dĂŒrfte von heute sieben Millionen in den nĂ€chsten zehn Jahren auf 100 Millionen steigen. Das werde die Risiken fĂŒr Hersteller, Zulieferer und Versicherer grundlegend verĂ€ndern.

UnfallschÀden sind meist teurer

Noch seien Elektrofahrzeuge selten in UnfĂ€lle verwickelt. Aber SchĂ€den seien meist teurer als bei konventionellen Autos: "Wenn die Batterie in einem Elektroauto ersetzt werden muss, kann dies in vielen FĂ€llen einen Totalschaden bedeuten. Außerdem können die Reparaturen meist nur in spezialisierten WerkstĂ€tten ausgefĂŒhrt werden und sind damit teurer", erklĂ€rte Allianz-Technikexperte Carsten Reinkemeyer.

Bei MĂ€ngeln werde die KlĂ€rung der Haftung komplizierter – etwa bei Batterien, die die Garantien fĂŒr Leistung und Lebensdauer nicht erfĂŒllen oder die bei Überladung oder BeschĂ€digung brennen und hohe Mengen an giftigen Gasen freisetzen. Der rasche Übergang zur E-MobilitĂ€t mit neuer Technik und kurzen Entwicklungszyklen könnte "zu einer Zunahme von Produktdefekten und QualitĂ€tsproblemen fĂŒhren und ProduktrĂŒckrufe in der Automobilindustrie auslösen", erklĂ€rte die Allianz.

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Mehr Vernetzung und Digitalisierung heiße auch mehr "Cyber-Schwachstellen, die böswillige Angriffe, SystemausfĂ€lle, Bugs und Störungen ermöglichen". Die Bauteile in E-Autos seien stĂ€rker integriert. Es werde komplizierter zu klĂ€ren, wie sie zusammenwirken und welcher Hersteller oder Lieferant fĂŒr einen Defekt oder eine Fehlsteuerung haften mĂŒsste.

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