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Auto – die volle Kaufprämie fürs E-Auto: Fast 50% günstiger


Diese Autos sind jetzt richtig günstig


Aktualisiert am 07.09.2020Lesedauer: 2 Min.
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Deutschlands beliebtestes Elektroauto: Den Renault Zoe bekommen Sie nun bereits für rund 11.900 Euro – damit ist der Neuwagen günstiger als der Gebrauchte vom Vorjahr.Vergrößern des Bildes
Deutschlands beliebtestes Elektroauto: Den Renault Zoe bekommen Sie nun bereits für rund 11.900 Euro – damit ist der Neuwagen günstiger als der Gebrauchte vom Vorjahr. (Quelle: Hersteller-bilder)

Plötzlich boomt die Nachfrage nach E-Autos. Grund ist der erhöhte Staats-Zuschuss. Er macht viele Modelle bis zu knapp 10.000 Euro günstiger – sogar gebrauchte. Alle förderfähigen Autos und was Sie beim Kauf beachten sollten.

Vom Ladenhüter zum Verkaufs-Hit: Die Nachfrage nach Elektroautos boomt. Das Interesse der Kunden ist "sprunghaft gestiegen", bestätigen Verkäufer.

Hauptgrund ist die neue Kaufprämie für Elektroautos, Hybride und selbst Gebrauchtwagen, die seit dem 8. Juli gilt. Denn durch den gestiegenen staatlichen Zuschuss werden diese Autos nun um etliche tausend Euro günstiger.

Welche Autos vom Staat gefördert werden, erfahren Sie hier.

So viel können Käufer sparen

Für reine Elektroautos erhöht sich die Förderung im Idealfall auf 9.000 Euro. Auch Plug-in-Hybride werden gefördert – mit bis zu 6.750 Euro. Diese Entscheidung ist umstritten, da solche Autos neben dem Elektromotor auch einen Verbrenner haben und viele von ihnen so gut wie nie rein elektrisch fahren. Vielen Kritikern gelten sie deshalb nur auf dem Papier als klimafreundlich.

Die besten Angebote

Modell Ehemaliger
Grundpreis*
Neuer Bruttopreis** Endpreis inkl.
sämtlicher Vorteile***
Ersparnis Vorteil
Renault Zoe 21.900 Euro**** 21.347,89 Euro 11.867,89 Euro 10.032,11 Euro 45,81 Prozent
BMW i3 39.900 Euro 36.603,36 Euro 27.123,36 Euro 12.776,64 Euro 30,45 Prozent
VW e-Up 21.975 Euro 21.420,56 Euro 11.940,56 Euro 10.034,44 Euro 45,67 Prozent
Hyundai Kona Elektro 34.850 Euro 33.971,42 Euro 24.491,42 Euro 10.358,58 Euro 29,72 Prozent
Opel Corsa-e 29.900 Euro 29.146,21 Euro 19.666,21 Euro 10.233,79 Euro 34,23 Prozent
Smart Eq Fortwo 21.940 Euro 21.386,89 Euro 11.906,89 Euro 10.033,11 Euro 45,73 Prozent
Kia e-Niro 35.290 Euro 34.400,33 Euro 24.920,33 Euro 10.369,67 Euro 29,38 Prozent

* inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer, gilt wieder ab Jahreswechsel 2020/21
** inkl. 16 Prozent Mehrwertsteuer
*** 6.000 Euro staatliche Prämie zzgl. 3.000 Euro Herstellerprämie zzgl. 480 Euro Mehrwertsteuerersparnis (16 Prozent von 3.000 Euro, siehe unten)
*** Zzgl. 75 Euro Batteriemiete pro Monat, sonst ab 29.900 Euro

Netto-Grundpreis beachten

Schauen Sie vor dem Kauf genau aufs Preisschild: Die maximale Förderung gibt es nur, wenn der Netto-Grundpreis des Autos bei maximal 40.000 Euro liegt. Sobald der Netto-Grundpreis die Grenze von 65.000 Euro überschreitet, gibt es keine Förderung.

So kommen Sie an die Förderung

Erst wenn das Auto bereits gekauft und zugelassen ist, können Sie die Förderung beantragen. Das tun Sie auf dieser Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Dort erfahren Sie auch, welche Unterlagen Sie mit Ihrem Antrag einreichen müssen. Außerdem müssen Sie in einem Formular erklären, dass Ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Wenn alles geklappt hat, erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Etwas später wird Ihnen dann die Prämie überwiesen.

Das geförderte Auto muss mindestens sechs Monate auf den Namen des Antragstellers zugelassen bleiben. Die Kaufprämie wird auch ausgezahlt, wenn das Auto geleast wird. Sie ist bis Ende 2021 befristet.

Die Förderung im Überblick

Fahrzeugtyp Nettolistenpreis Basismodell Bundesanteil Herstelleranteil Gesamtförderung
Elektroauto bis 40.000 Euro 6.000 Euro 3.000 Euro 9.000 Euro
Elektroauto über 40.000 Euro bis 65.000 Euro 5.000 Euro 2.500 Euro 7.500 Euro
Plug-In-Hybrid bis 40.000 Euro 4.500 Euro 2.250 Euro 6.750 Euro
Plug-In-Hybrid über 40.000 Euro bis 65.000 Euro 3.750 Euro 1.875 Euro 5.625 Euro

Keine Mehrwertsteuer auf Herstelleranteil

Übrigens: Wer das Auto privat kauft, spart zusätzlich die Mehrwertsteuer auf den Herstelleranteil der Förderung. Bis zum 31.12.2020 liegt sie beim reduzierten Satz von 16 Prozent. Beim maximalen Herstelleranteil von 3.000 Euro bedeutet das eine weitere Ersparnis von 480 Euro auf den Bruttolistenpreis (im Falle der regulären Mehrwertsteuer von 19 Prozent sparen Sie 570 Euro).

Durch die niedrigere Mehrwertsteuer sind außerdem die Grundpreise der Autos um ein gutes Stück gesunken.

Prämie auch für junge Gebrauchte

Bezuschusst werden auch junge gebrauchte E-Autos und Plug-In-Hybride (frühestes Zulassungsdatum: 5. November 2019) bezuschusst. Hier liegt die Förderung bei 5.000 beziehungsweise 3.750 Euro – sofern nicht bereits bei einem vorangegangenen Kauf des Autos ein Umweltbonus ausgezahlt wurde.

Außerdem darf das Auto nicht länger als zwölf Monate zugelassen gewesen sein. Und es darf höchstens 15.000 Kilometer weit gefahren sein. Ob Ihr Wunsch-Gebrauchter förderfähig ist, erfahren Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Verkehrsclub ADAC
  • autobild.de
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