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Autositz richtig einstellen: So geht es


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So gefährlich ist ein falsch eingestellter Autositz

Von dpa, ccn

Aktualisiert am 10.08.2022Lesedauer: 3 Min.
Sitze richtig einstellen: Kein Hexenwerk, aber nicht alle halten sich daran.
Sitze richtig einstellen: Kein Hexenwerk, aber nicht alle halten sich daran. (Quelle: GTÜ)
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Die richtige Sitzposition im Auto ist mehr als eine Frage des Komforts. Damit Airbags, Gurte und Kopfstützen schützen, sollten Sie ein paar wichtige Punkte beachten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Richtige Sitzeinstellung: So geht's
  • Das macht einen guten Autositz aus
  • Lordosenstütze für einen bequemen Sitz
  • Rückenprobleme: Spezialsitz kann helfen

Gerade auf längeren Trips spürt man als Autofahrer schnell, ob der Sitz richtig eingestellt ist: Wenn der Rücken wehtut oder die Beine taub werden, ist der Abstand zu den Pedalen oder der Winkel von Sitzfläche und Rückenlehne falsch eingestellt. Doch viel wichtiger ist der Faktor Sicherheit: Mitunter kann die Sitzposition bei einem Unfall über die Schwere einer Verletzung entscheiden.

"Sitzt man beispielsweise zu nahe am Lenkrad, kann der sich entfaltende Airbag nicht die gewünschte Wirkung erfüllen oder im Extremfall sogar Verletzungen verursachen", erklärt Karsten Graef vom TÜV Süd in München. Deshalb raten Experten dazu, den Autositz vor jedem Fahrtantritt richtig einzustellen oder die Position zu kontrollieren.

Richtige Sitzeinstellung: So geht's

Ist der Fahrersitz richtig eingestellt, können alle relevanten Bedienelemente rasch und ohne Verrenkungen erreicht sowie alle Pedale vollständig durchgetreten werden.

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  • Dafür sollte die Rückenlehne fast senkrecht zur Sitzfläche stehen, in der Regel ist es ein 110-Grad-Winkel zur Sitzfläche.
  • Die Beine sind bei voll durchgetretenem Kupplungspedal noch leicht angewinkelt, das Bremspedal sollten Sie dabei bei ausgestrecktem rechten Bein vollständig betätigen können.
  • Für die optimale Entfernung zum Lenkrad sollten die Handgelenke bei ausgestreckten Armen oben auf dem Lenkrad liegen können, ohne dass die Schulterblätter den Kontakt zur Rückenlehne verlieren. In vielen Autos lässt sich die Position des Lenkrads hierfür einstellen. Wichtig ist, dass Sie das gesamte Lenkrad greifen können und die wichtigsten Anzeigen wie Tacho und Warnleuchten gut im Blick haben.
  • Sitzt man zu weit vom Lenkrad weg, also fast schon in Liegeposition, dann kann der Rücken den Kontakt zur Lehne verlieren und die Entfernung zur Kopfstütze wird zu groß. Dadurch wächst die Verletzungsgefahr.
  • Die Kopfstütze selbst sollte etwa zwei Finger breit unter der Scheitelhöhe fixiert werden, der Abstand zwischen Hinterkopf und Kopfstütze dabei maximal vier Zentimeter betragen.
  • Sitzhöhe: Der Autositz sollte immer möglichst hoch eingestellt werden. Denn je niedriger Sie im Wagen hocken, desto schneller wird der Bein-Rücken-Winkel ungünstig. Die Oberschenkel sollten locker aufliegen.
  • Manche Autositze verfügen über zusätzliche Einstellmöglichkeiten: Die Sitzfläche sollte zwei bis drei Zentimeter hinter die Kniekehle ausgezogen werden, um eine Druckbelastung in den Kniekehlen zu vermeiden. Außerdem ist es wichtig, dass die Seitenwangen nah am Körper liegen.


Auch für den Beifahrer ist eine korrekte Sitzposition mit aufrechter Sitzhaltung und Füßen im Fußraum enorm wichtig. "Durch Liegen, Lümmeln oder Füße hochlegen geht der Schutz durch Gurt und Airbag bei einem Unfall weitgehend verloren", sagt Dekra-Biomechanik-Experte Andreas Schäuble.

Eine zu flache Einstellung der Rückenlehne könne zum sogenannten "Submarining" (englisch "Untertauchen") führen: Der Beifahrer rutscht unter dem Sicherheitsgurt durch, weil der Gurt keine Rückhaltewirkung mehr hat. "Das ist für Beifahrer im Ernstfall lebensgefährlich", so Schäuble.

Auch das Hochlegen der Füße auf dem Armaturenbrett ist riskant: So könnten die hochgelegten Beine beim Auslösen des Airbags gegen Kopf und Oberkörper des Beifahrers geschleudert werden. "Der Beckengurt kann tief in den Bauchraum eindringen und die inneren Organe verletzen", so Schäuble. Hierbei könne es zu Brüchen im Becken- und Hüftbereich kommen.Beifahrer: Auch hier zählt die richtige Sitzposition

Das macht einen guten Autositz aus

Die Fachleute vom TÜV raten dazu, bereits beim Autokauf auf Einstellbarkeit und Passgenauigkeit besonders des Fahrersitzes zu achten. So lässt sich schnell feststellen, ob sich die verstellbaren Elemente an die eigene Statur anpassen lassen.

Ein rückenfreundlicher Autositz zeichnet sich unter anderem durch eine lange Sitzfläche aus – denn sie stützt die Beine. "Je kürzer die Sitzfläche ist, desto größer ist der Druck auf den Sitzbeinknochen", erklärt Georg Stringel von der Aktion Gesunder Rücken (AGR). Das führe unweigerlich zu einer Anspannung und in der Folge zu einer schiefen Sitzposition und Schmerzen.

Darüber hinaus muss der Sitz den Körper auch durch eine gute seitliche Führung stützen, am besten durch ausgeprägte Wangen an der Sitzfläche und der Lehne. Generell sollten Sie darauf achten, dass die Polsterung nicht zu weich ist.

Lordosenstütze für einen bequemen Sitz

Wichtigstes Qualitätsmerkmal eines Autositzes ist laut der AGR eine 4-Wege-Lordosenstütze. "Sie unterstützt die natürliche Form des Rückens und ist sowohl nach oben und unten, als auch in der Außenwölbung einstellbar", erklärt Stringel. Damit werde die natürliche Rückenform im Sitz unterstützt. "Von der Seite aus gesehen sollte quasi eine leichte S-Form erkennbar sein."

Für Autos ohne Lordosenstütze gibt es im Zubehörhandel Nachrüstlösungen in Form von Kissen oder speziellen Gestellen.

Rückenprobleme: Spezialsitz kann helfen

Wer dauerhaft beim Autofahren unter Rückenschmerzen leidet, für den bleibt oft nur ein ergonomischer Spezialsitz. Solche Modelle sind im Kfz-Zubehörhandel ab etwa 1.000 Euro erhältlich.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Pressedienst mid
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  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk
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