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Die Do's and Dont's auf dem E-Scooter

Von dpa
11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Wer auf einen E-Scooter steigt, sollte die Verkehrsregeln kennen.
Wer auf einen E-Scooter steigt, sollte die Verkehrsregeln kennen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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MĂŒnchen (dpa/tmn) - E-Scooter gehören lĂ€ngst zum Alltag in InnenstĂ€dten. Beliebt, um schnell und spontan von A nach B zu kommen, nutzen ihn manche recht unbedacht, mahnt der ADAC. Vielen Nutzern sei nicht klar, auf welchen Strecken die elektronischen Tretroller ĂŒberhaupt erlaubt sind - und welche Bußgelder bei VerstĂ¶ĂŸen drohen.

Ein Überblick ĂŒber die Verkehrsregeln:

1. Zugelassen sind E-Scooter fĂŒr alle Menschen ab 14 Jahren, einen FĂŒhrerschein benötigt man nicht. Der ADAC rĂ€t, bei der Fahrt einen Helm zu tragen, verpflichtend ist er aber nicht.

2. Erlaubt sind sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen. Nur wenn diese fehlen, dĂŒrfen Nutzer laut ADAC auf die Fahrbahn ausweichen. Das bedeutet: Es gelten, sofern vorhanden, die Radampeln.

3. Verboten sind die elektrischen Tretroller hingegen auf dem Gehweg, in der FußgĂ€ngerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung, wenn die FlĂ€chen nicht durch Zusatzzeichen freigegeben sind. Es drohen sonst 15 Euro und bei SachbeschĂ€digung 30 Euro.

4. Das Abstellen der E-Scooter ist nur am Straßenrand, auf dem Gehweg und, sofern freigegeben, auch in der FußgĂ€ngerzone erlaubt. Entscheidend ist laut ADAC, dass weder FußgĂ€nger noch Rollstuhlfahrer durch die Roller beeintrĂ€chtigt werden dĂŒrfen.

5. Auf einem E-Scooter stehen darf maximal nur eine Person. Genauso wenig ist es außerhalb von Fahrradzonen erlaubt, nebeneinander zu fahren. Bei einer SachbeschĂ€digung werden bis zu 30 Euro fĂ€llig.

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6. Besser nicht nach einem Barbesuch mit dem E-Scooter nach Hause fahren. Wie fĂŒr Autofahrer gelten strenge Promillegrenzen. Selbst wer noch sicher fahren kann und mit 0,5 bis 1,09 Promille aufgehalten wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Und diese kann teuer werden. Laut ADAC drohen meist 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Ab einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Aber Vorsicht: Auch bei weniger Promille können Fahrer zur Kasse gebeten werden, wenn sie nicht mehr fahrtĂŒchtig sind. Dann liegt die Grenze bei 0,3 Promille. Wie beim Autofahren gelten fĂŒr FahranfĂ€nger und jene unter 21 Jahren eine Null-Promille-Grenze.

7. Handys sind am Steuer verboten. Es drohen 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Wer zusĂ€tzlich andere Menschen gefĂ€hrdet, zahlt 150 Euro Busgeld und erhĂ€lt zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot.

Möchte sich jemand privat einen E-Roller zulegen, empfiehlt der ADAC, vor der ersten Fahrt ein paar Punkte zu beachten. Der Halter benötigt eine Haftpflichtversicherung, die auf der Versicherungsplakette des Rollers erscheint. Wer ohne Versicherung fÀhrt, muss mit 40 Euro Verwarngeld rechnen.

ZusĂ€tzlich muss jeder E-Scooter zugelassen werden. Ohne gĂŒltige Betriebserlaubnis wird ein Bußgeld von 70 Euro fĂ€llig - und ein möglicher Unfall kann sehr teuer werden, da der Fahrer mit dem Privatvermögen haftet.

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