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Porsche stand Pate

driver.de, Ulrich Feld

Aktualisiert am 30.09.2013Lesedauer: 3 Min.
Audi RS2
Audi RS2 (Quelle: Hersteller-bilder)
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Ein Mittelklasse-Kombi rangiert als Traumwagen eher auf den hinteren Plätzen. Mit Turbo,

Noch nie zuvor hatte nämlich ein Autohersteller einem schlichten Mittelklasse-Kombi so viel Kraft mitgegeben. Streng genommen waren es sogar zwei Autohersteller, der Kfz-Brief führte Audi und Porsche als Hersteller auf. Der Audi RS2 war bei seiner Premiere nicht nur der schnellste Kombi der Welt, sondern auch der bis dahin stärkste und schnellste Serien-Audi überhaupt. Er bot die Fahrleistungen eines Porsche bei bester Familien- und Wintertauglichkeit. Einziger Wehmutstropfen war sein Neupreis von 100.000 DM. Heute bekommen Sie für ein gutes Exemplar zum Preis eines neuen Kleinwagens. Soll heißen: für unter 20.000 Euro.

Optisch dezent verschärft

Optisch unterschied sich der Audi RS2 erst auf den zweiten Blick von seinen braven Serienbrüdern, für Kenner setzte er aber markante Akzente. Porsche hatte dem Audi RS2 eine große Frontschürze mit den Zusatzscheinwerfern des damals brandneuen Porsche 964 Carrera sowie drei Öffnungen zur Kühlung der Turbo-Technik angepasst. Desweiteren erhielt der Audi RS2 auch die Felgen und Außenspiegel des Porsche 964 Carrera und ein Heckteil mit durchgehendem Leuchtenband. Ein kleines Emblem von Porsche zierte zusammen mit der Typenbezeichnung von Audi Front, Heck und Bremssättel des Audi RS2. Von Porsche stammte auch die Bremsanlage, die den immerhin 1,6 Tonnen schweren Audi RS2 aus bis zu 262 km/h zum Stehen bringen sollte.

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Luxuriöser Komfort für Passagiere des Audi RS2

Noch vergnüglicher als das Betrachten des Audi RS2 ist das Einsteigen. Dankenswerterweise machten viele Neuwagenkäufer auch von der Möglichkeit Gebrauch, den Innenraum durch die Farbkombinationen Schwarz-Blau oder Schwarz-Silber in den Türverkleidungen und Sitzmittelbahnen aufzupeppen. Zusammen mit den Einlagen aus Kohlefaser, den Sitzbezügen aus Leder und Alcantara und den weißen Zifferblättern für Tacho und Drehzahlmesser verleihen sie dem Cockpit dieses Kombis genau jene Anmutung von Luxus und Hochtechnologie, die für die Audis der RS-Reihe so typisch ist.

Vehemente Beschleunigung dank Turbo-Kraft

Beim Fahren sollte der Fahrer den Instrumenten aber nur die allernötigste Zeit widmen und lieber auf die Straße schauen. Denn was der Fünfzylinder aus seinen nur 2,2 Litern Hubraum herausholt, sind stramme 315 PS. Das für viele Turbo-Motoren typische Leistungsloch bei niedrigen Drehzahlen ist bei dem Audi RS2 deutlich spürbar, obwohl die Maschine auch niedertouriges Bummeln klaglos akzeptiert. Dafür bricht ab 3000 Umdrehungen die Hölle los. Nur 5,4 Sekunden auf 100 km/h, diese Zahlen vermitteln nur einen schwachen Eindruck davon, wie vehement in dem Audi RS2 die Post abgeht. Was stets einen verantwortungsvollen Fahrer voraussetzt.

Straff und sportlich

Selbst bei über 100 km/h auf der Autobahn begeistert die Art, wie der Fünfzylinder-Turbo beim Gasgeben diesen kleinen Kombi nach vorne reißt und in die feinen Recaro-Sportsitze presst. Dabei wird die Maschine auch unter Volllast nicht übermäßig laut. Die Straßenlage ist dank tiefer gelegter Karosserie und bester Traktion durch Allrad eine Welt für sich. Etwas härter ist naturgemäß die Federung, die den Fahrer niemals über die Beschaffenheit der Straße im Unklaren lässt.

Audi RS2: perfekte Verarbeitung

Für den, der dem Charme des Audi RS2 verfällt, gibt es eine gute Nachricht: Mit insgesamt 2891 produzierten Exemplaren übertraf der RS2 die angestrebte Auflage von 2200 Stück deutlich. Elektronische Bauteile etwa zum Betrieb der Klima-Anlage schwächeln im Alter gerne und Ersatzteile sind nicht billig. Probleme am Motor entstehen vor allem durch allzu brachialen Leistungseinsatz bei kalter Maschine. Schonend warmgefahren und regelmäßig gewartet hält der Motorblock eines Audi RS2 nahezu ewig. Der Turbolader gilt ebenfalls als ausgereift. Auch die Karosserie übersteht in der Regel viele Wintereinsätze ohne Rostschäden. Vollverzinkung und Hohlraumversiegelung zählten beim Audi RS2 zum Serienstandard. Die Verarbeitung war über jeden Zweifel erhaben, Audi-Chef Ferdinand Piech galt nicht umsonst als Perfektionist.

Empfehlenswert: Bremsen vom Tuner

Problematisch waren beim ersten Audi RS die Bremsen, die bei scharfer Fahrweise rasch nachließen und heftig ruckelten. Der Einbau von Bremsanlagen vom Tuner ist darum unbedingt ein Pluspunkt. Ansonsten sollte ein Käufer aber die Finger von getunten Exemplaren lassen. Die Mehrleistung geht häufig zu Lasten von Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit. Und genau die waren es, die den Betrieb eines Audi RS2 meist zu einem Genuss ohne Reue machten.

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Von Christopher Clausen
AudiPorsche
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