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Auto: Dieses Fahrzeug besteht aus Müll – teuer wird es sicher trotzdem

Müll auf Rädern  

Polestar Precept – So schön kann Recycling sein

25.02.2020, 19:48 Uhr | SP-X, mab, t-online.de

Auto: Dieses Fahrzeug besteht aus Müll – teuer wird es sicher trotzdem. Polestar Precept: nachhaltig bis in den Innenraum. (Quelle: Hersteller)

Polestar Precept: nachhaltig bis in den Innenraum. (Quelle: Hersteller)

Sitze aus gebrauchten Flaschen, Teppiche aus alten Fischernetzen – hört sich billig an, dürfte aber teuer werden. Denn diese und einige weitere saubere Ideen stecken im neuen Precept der edlen Volvo-Tochter Polestar.

Rundum sauber Auto fahren – diesem Ziel will Volvos Tochtermarke Polestar nun ein Stück näher kommen. Deren Entwurf Precept fährt nämlich nicht nur abgasfrei. Sondern er zeigt auch, was Recycling alles möglich machen kann.

Das Ganze wird erstmals auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2020) zu sehen sein. Nebenbei zeigt der Entwurf auch, welches Design die Kunden künftig von der jungen Marke erwarten können.

Die lang gestreckte Sportlimousine soll dank eines Radstands von 3,10 Metern viel Raum für die Passagiere und außerdem Platz für einen großen, langstreckentauglichen Akku bieten. Ungewöhnliches Design-Detail: ein großes Heckfenster, das sich bis über die Köpfe der Fondpassagiere zieht.

Materialien vom Recycling-Hof

Im Innenraum des Viersitzers finden sich Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und recyceltem Kunststoff. So wurden etwa die Sitzflächen aus PET-Flaschen gefertigt, während für die Polster Korkvinyl verwendet wurde. Und die Teppiche im Fußraum bestehen zu einem großen Teil aus alten Fischernetzen.

Künftig sollen nachhaltige Stoffe verstärkt in die Serienmodelle der Marke einfließen. Zukunftsweisend soll auch die Infotainment-Technik sein, die Polestar an Bord der Studie vorstellt. Das Interface auf Basis der Android-Software von Google setzt für die Bedienung unter anderem auf „Eye Tracking“ – also das Verfolgen der Augenbewegungen.

Zum Antrieb der Studie machen die Schweden bislang keine Angaben. Sicher ist nur: Wenn das Messe-Auto irgendwann zum Serienmodell geworden ist, wird darin ein sauberer Elektromotor stecken.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SP-X

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