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Opel Manta & Co.: Diese Auto-Klassiker sind bald wieder da – als E-Autos


Diese sieben Klassiker kommen als Stromer zurück

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 15.01.2023Lesedauer: 4 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Opel Manta GSe ElektroMOD: Der Elektro-Nachbau ist – rein äußerlich – nah dran am Original von 1970. Die kommende Neuauflage wird allerdings komplett anders aussehen.
Opel Manta GSe ElektroMOD: Der Elektro-Nachbau ist – rein äußerlich – nah dran am Original von 1970. Die kommende Neuauflage wird allerdings komplett anders aussehen. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Viele Auto-Legenden haben bis heute treue Fans – auch unter den Herstellern. So mancher steht deshalb kurz vor der Rückkehr. Ein Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


  • E-Story: Der Enkel des Citroën Méhari
  • Opel Manta: Nur der Name bleibt
  • Messerschmitt Kabinenroller: Berühmtestes Dreirad der 50er
  • Ur-Quattro: Ein Audi ohne Ringe
  • Renault 5: Der neue Zoe
  • Hummer: Immer noch riesig
  • VW ID-Buzz: Der wahre Bulli

Auf dem Weg in die Zukunft erlaubt sich mancher Hersteller einen Blick zurück in die Vergangenheit. Und so steuern wir offenbar nicht nur in die Zeit des E-Motors, sondern auch auf eine kleine Retro-Welle zu. Hier sind sieben Klassiker, die noch einmal durchstarten.

E-Story: Der Enkel des Citroën Méhari

E-Story: Der Stromer hat ein berühmtes Vorbild.
E-Story: Der Stromer hat ein berühmtes Vorbild.

Der Citroën Mehari – ein Urlaubsgruß auf Rädern. Nun kehrt das Strandmobil zurück. Die französische Firma MLT (Mehari Loisirs Technologie) lässt den Oldie nämlich wieder aufleben – zumindest sein schlicht-berühmtes Design. Unter den gewellten Blechen des Modells E-Story (wie beim Original aus Kunststoff) ist aber alles neu und zeitgemäß.

Statt eines sägenden Boxermotors surrt eine leise E-Maschine unter der Motorhaube. Sie leistet 15 kW/20 PS, was für ein Höchsttempo von immerhin 90 km/h genügt. Die Reichweite: 150 Kilometer. Darüber hinaus gibt es zwei oder vier Sitze, LED-Lichter, Servolenkung und ein digitales Kombiinstrument. Das war's weitgehend. Die Preise: ab rund 29.000 Euro. Hier erfahren Sie mehr über den Méhari-Enkel – und auch, weshalb das Original in Deutschland so gut wie nirgends zu finden ist.

Opel Manta: Nur der Name bleibt

Opel Manta: Bislang zeigt Opel nur einen ersten Entwurf der Neuauflage.
Opel Manta: Ans Original erinnert fast nur noch der Name. (Quelle: Hersteller-bilder)

Ein Auto mit schwerem Schicksal: Wahrscheinlich gibt es inzwischen mehr Manta-Witze als Mantas. Schuld daran trägt aber nicht der Ur-Manta, sondern sein Nachfolger (1975 bis 1988). Oder viel eher der zweifelhafte Tuning-Wahn, den einige seiner Besitzer recht exzessiv auslebten.

Die vielen Scherzchen und manche Komödie ließen vergessen, dass der erste Manta (1970 bis 1975) ein richtig gutes und begehrtes Auto war. Bei Opel hingegen weiß man das noch sehr gut.

Jetzt steht fest, was inoffiziell schon länger als beschlossene Sache erschien. "Wir werden Mitte des Jahrzehnts den Manta neu erfinden", sagte der damalige Opel-Chef Michael Lohscheller bei der Vorstellung seiner neuen Elektro-Strategie. Damit ist auch klar: Die kommende Generation wird an der Steckdose tanken. Im Grunde ein komplett neues Auto, erinnern nur Name und Design-Details an das Original. Wann der künftige Manta auf den Markt kommen wird, behält Opel derzeit noch für sich.

Messerschmitt Kabinenroller: Berühmtestes Dreirad der 50er

Messerschmitt Kabinenroller: Nach dem 2. Weltkrieg ging er aus einem Versehrten-Fahrzeug hervor. Mancher findet, das sehe man dem Dreirad auch an. Die Neuauflage (offizielle Bezeichnung: KR E-5000) bleibt dem Konzept des Originals treu.
Messerschmitt Kabinenroller: Nach dem 2. Weltkrieg ging er aus einem Versehrten-Fahrzeug hervor. Mancher findet, das sehe man dem Dreirad auch an. Die Neuauflage (offizielle Bezeichnung: KR E-5000) bleibt dem Konzept des Originals treu. (Quelle: Messerschmitt)

Rund 60 Jahre nach seinem Aus soll der Kabinenroller, eines der bekanntesten Autos der 50er-Jahre, noch einmal durchstarten – mit offiziellem Segen von Messerschmitt. Neu ist sein Antrieb, alt hingegen das Konzept: Auf drei Rädern und weniger als vier Metern Länge ist wirklich nur das Allernötigste untergebracht. Das machte den Kabinenroller damals zum günstigsten aller Kleinstwagen (Startpreis damals: 2.100 D-Mark). Aber das ist leider vorbei. Die Neuauflage soll ab 15.500 Euro starten.

Der Zweitakt-Verbrenner der 50er-Jahre weicht nun einem 6,7 PS starken Elektromotor, der das Leichtgewicht immerhin auf bis zu 90 km/h beschleunigt. Die Reichweite des Akkus soll bei etwa 80 Kilometern, die Ladezeit bei vier bis fünf Stunden liegen. Neben einem Cabrio wird es auch eine Version mit fest verbautem Dach geben (ab 17.800 Euro).

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Ur-Quattro: Ein Audi ohne Ringe

E-Legend: Die vier Audi-Ringe darf er nicht tragen. Darüber hinaus ist er aber unverkennbar an den Sport Quattro angelehnt.
E-Legend: Die vier Audi-Ringe darf er nicht tragen. Darüber hinaus ist er aber unverkennbar an den Sport Quattro angelehnt. (Quelle: Hersteller-bilder)

Auch der berühmte Ur-Quattro, längst ein begehrtes und teures Sammlerstück, steht vor dem Comeback. Allerdings wird er dann EL1 heißen und nicht die berühmten vier Audi-Ringe im Kühlergrill tragen. Denn diesen Sport-Stromer baut nicht die Volkswagen-Tochter aus Ingolstadt, sondern das deutsche Start-up E-Legend. Es greift dabei äußerlich unverkennbar die Formen des Sport Quattro auf, verbaut im Inneren aber moderne Technik.

Den Antrieb übernehmen gleich drei E-Motoren mit insgesamt 816 PS. Von Null bis Tempo 100 vergehen nur 2,8 Sekunden, bis zu 255 km/h sind möglich. Eine 90 kWh starke Traktionsbatterie soll Reichweiten von bis zu 400 Kilometern erlauben. Gerade einmal 30 Exemplare des EL1 sollen ab Ende 2023 auf den Markt kommen. So viel Exklusivität hat ihren Preis. Und der liegt bei einer Million Euro. Allerdings: Für das Original, den Sport Quattro, bezahlen Sammler längst die Hälfte. Oder mehr.

Renault 5: Der neue Zoe

Renault: Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die der Konzern bis 2025 auf den Markt bringen will.
Renault: Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die der Konzern bis 2025 auf den Markt bringen will. (Quelle: Renault)

Deutlich günstiger wird die Neuauflage eines weiteren Auto-Klassikers: In zwei Jahren könnte der Renault 5 (1972 bis 1996 gebaut) im modernen Look und als E-Auto zurückkehren. Wie es heißt, wird er den kleinen Zoe ersetzen – und ein Drittel weniger kosten. Das würde einen Preis von rund 17.000 Euro bedeuten.

Der Renault 5 wird Teil einer wahren Stromer-Offensive der Franzosen, die bis 2025 zehn neue E-Modelle herausbringen wollen. Unter Umständen ist unter ihnen sogar ein weiterer Klassiker: Immer häufiger flüstert man sich zu, dass auch der kantige Kleinwagen R4 (1961 bis 1992) wiederbelebt werden könnte.

Hummer: Immer noch riesig

GMC Hummer EV: Der Pick-up soll bereits im Herbst mit drei E-Motoren, 1.000 PS und 15.000 Newtonmetern Drehmoment in den Handel kommen. Seine Reichweite gibt GMC mit 560 Kilometern an.
GMC Hummer EV: Der Pick-up ist zurück – mit drei E-Motoren, 1.000 PS und 15.000 Newtonmetern Drehmoment. Seine Reichweite gibt GMC mit 560 Kilometern an. (Quelle: Hersteller-bilder)

Die einen verachteten ihn für seinen enormen Spritverbrauch und sein martialisches Design. Und die anderen liebten ihn genau dafür. 2010 war Schluss mit dem Hummer – vorerst. Denn inzwischen gab der Geländeriese sein Comeback.

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Seit Kurzem walzt der Hummer wieder Hügel platt, aber dabei ist nun einiges anders. Denn auch der XXL-Offroader fährt nun mit Strom, allerdings mit satten 1.000 PS und einem Drehmoment von rund 15.000 Nm. Damit sollen aus dem Stand nur drei Sekunden bis Tempo 100 vergehen. Beachtlich ist auch die Reichweite von 560 km. Und in nur 10 Minuten ist genug Energie für weitere 160 km gezapft.

Auch ein SUV gibt es wieder, geringfügig kleiner (dennoch rund fünf Meter lang) und auch etwas schwächer. Aber mit 830 PS ist auch der Offroader alles andere als untermotorisiert.

VW ID-Buzz: Der wahre Bulli

VW ID.Buzz: Er ist der Bulli von heute.
VW ID.Buzz: Er ist der Bulli von heute. (Quelle: MARTIN MEINERS)

Auch der Bulli ist zurück – und er fährt nun ebenfalls abgasfrei: Im vergangenen Herbst startete der VW ID.Buzz, für manchen Fan der schönste VW seit langer Zeit. Zunächst gibt es 204 PS und eine 77 kWh große Batterie, die genug Strom für mehr als 400 km Reichweite speichern kann. Weitere Varianten folgen aber ganz bestimmt. Die Preise: ab 64.500 Euro.

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Verwendete Quellen
  • IMU-Institut
  • Oldtimer-Katalog
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Kraftfahrt-Bundesamt
  • Eigene Recherche
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Von Markus Abrahamczyk
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