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Führerschein: So lange dauert die Ausbildung

Von t-online
28.09.2022Lesedauer: 3 Min.
Führerscheinprüfung: Gesetzlich sind zwölf Stunden im realen Verkehr vorgesehen, um an einer Fahrprüfung teilzunehmen.
Führerscheinprüfung: Voraussetzung ist eine bestandene theoretische Prüfung und eine Mindestzahl an Fahrstunden, (Quelle: mladenbalinovac/Getty Images)
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Wie viel Zeit und Geld ist zu kalkulieren, bis Sie den Führerschein in Händen halten?Alles, was dazu notwendig ist, erfahren Sie hier.

Endlich mobil sein: Der Führerschein eröffnet neue Möglichkeiten und bedeutet einen Schritt in die Unabhängigkeit, gerade für Menschen, die auf dem Land leben. Doch vor dem ersten Kontakt mit der Fahrschule ist es wichtig, die benötigte Zeit und die Kosten einzuplanen.

Die Theoriestunden mit abschließender Prüfung

Vor der Theorieprüfung, deren Bestehen Voraussetzung für die Praxisprüfung ist, muss man die dafür notwendigen Theoriestunden machen.

  • Derzeit sind für die herkömmliche Ausbildung zur Fahrerlaubnis Klasse B (also Pkw) zwölf Doppelstunden theoretischer Grundstoff angesetzt. Damit allerdings noch nicht genug.
  • Die Theorie wird erst durch zwei Doppelstunden sogenannten Zusatzstoff komplettiert.

Nach dem Absolvieren dieser Pflichtstunden können Sie sich zur 45-minütigen theoretischen Prüfung anmelden. Die Theorieprüfung erfolgreich zu bestehen ist Voraussetzung für die praktische Prüfung. Wer sich allerdings 10 Fehlerpunkte oder mehr leistet, muss zur Wiederholung antreten. Diese ist erst 14 Tage nach dem Erstversuch möglich.


So klappt's mit dem Führerschein

Die Chemie zwischen Fahrschüler und Fahrlehrer sollte stimmen, um zum Ziel zu kommen.
Rainer Zeltwanger ist Vorsitzender des Bundesverbandes deutscher Fahrschulunternehmen (BDFU).
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Die Praxisstunden mit finaler Fahrprüfung

Auch Praxisstunden müssen zwingend absolviert werden. Hier sind gegenwärtig per Gesetz für die Klasse B mindestens zwölf Fahrstunden im realen Straßenverkehr vorgeschrieben. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Fünf Stunden werden auf Bundes- oder Landstraßen verbracht.
  • Vier weitere hat der Schüler auf der Autobahn abzuleisten.
  • Die restlichen drei Fahrstunden müssen bei Dämmerung oder Dunkelheit stattfinden.

Wer dies geschafft hat, ist mit den Pflichtstunden fertig und kann zumindest aus formeller Sicht die Führerscheinprüfung ablegen.

Zeit für Übungsstunden einrechnen

Tatsächlich nimmt ein Großteil der Fahrschüler jedoch weitere Stunden in Anspruch, um das Erlernte zu vertiefen, beziehungsweise allgemein sicherer hinter dem Lenkrad zu werden. Eine Obergrenze ist dabei nicht definiert. Viele kommen am Ende auf 18 bis 20 Fahrstunden, was in etwa dem Mittelwert entspricht. Schnell sind aber auch mit weiteren Übungsstunden 25 Fahrstunden erreicht.

Insgesamt ist vom Start bis zur erfolgreichen praktischen Prüfung mit 3 bis 5 Monaten zu rechnen.

Tipp: Üben auf einem Übungsgelände

Um Übungsstunden zu sparen, können Sie mit dem eigenen oder dem Familienauto kostenpflichtig auf einem Fahrübungsplatz üben. Das geht auch schon vor Besitz des Führerscheins. Wichtig ist, dass der Fahrschüler dafür im Auto eine Begleitperson dabei hat, die eine gültige Fahrzulassung besitzt.

Diese Praxis wird nicht auf die Fahrstunden angerechnet und ist kein Ersatz für die mit dem Fahrlehrer abzulegenden Pflichtstunden. Es ist alternativ zu zusätzlichen Fahrstunden aber ein günstiger und vor allem legaler Weg, vor der Prüfung Fahrerfahrung zu sammeln.

Theorie- und Praxisstunden im Wechsel oder als Paket

Wie die vorgeschriebenen Stunden der Fahrausbildung tatsächlich absolviert werden, ist von Fall zu Fall verschieden. Meist finden Theorie und Praxis im Wechsel statt. Manche Fahrschulen bieten jedoch auch Theorie-Crashkurse an, in denen das gesamte Wissen in rund einer Woche vermittelt wird, ehe es auf die Straße geht. Wofür man sich entscheidet, hängt letztlich natürlich von den persönlichen Präferenzen und Leistungen ab.

Besteht man die Fahrprüfung nicht, darf man diese frühestens nach zwei Wochen wiederholen. Sowohl bei der theoretischen als auch bei der praktischen Prüfung müssen Sie die Gebühren für die Prüfungen bei deren Wiederholen erneut bezahlen.

Die Führerschein-Kosten

Dem ADAC zufolge betragen die durchschnittlichen Kosten für eine Anmeldung zur theoretischen Führerscheinprüfung zwischen 60 und 70 Euro. Für jede Fahrstunde ist mit ungefähr 55 bis 70 Euro zu rechnen. Dies gilt sowohl für die Pflichtstunden als auch für freiwillige Zusatzstunden. Die praktische Prüfung kostet zwischen 160 und 250 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für die Lern-App, die Schulungsunterlagen und sonstiges. Diese betragen circa 90 bis 120 Euro. Welcher genaue Betrag jeweils fällig wird, hängt von den Preisvorgaben der Fahrschule ab.

Laut ADAC ist am Ende für den Führerschein Klasse B mit ca. 1500 bis über 2000 Euro zu rechnen. Das ist in erster Linie abhängig von der Anzahl der praktischen Übungsstunden, die bis zur Prüfung notwendig sind. Es variiert aber auch von Bundesland zu Bundesland, in Brandenburg oder Berlin ist der Führerscheinerwerb beispielsweise billiger als in Bayern. Die Kosten können noch deutlich steigen, wenn die Prüfung nicht bestanden wurde und wiederholt werden muss.

Früh Fahrerfahrung zu sammeln lohnt sich

Durch das Erfolgsmodell des begleiteten Fahrens ab 17 können die Beginner zudem noch mindestens ein weiteres Jahr unter Aufsicht einer zugelassenen Person ihre Fahrfähigkeiten im realen Straßenverkehr verbessern. Studien wie die des Goslar Institutes belegen, dass die Unfallrate unter Fahranfängern dadurch gesenkt werden konnte.

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Verwendete Quellen
  • adac.de: "Wie viel kostet ein Führerschein?" (Stand: 10.03.2022)
  • bussgeldkatalog.de: "Auto fahren üben: Wo dürfen Sie das und wo nicht?" (Stand: 05.07.2022)
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