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Blackbox kommt: Neuer Überwacher wird Pflicht im Auto


Neuer Überwacher wird Pflicht im Auto

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 13.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Alles im Blick: Ein neuer Überwacher misst künftig genau das Tempo – und noch vieles mehr.
Alles im Blick: Ein neuer Überwacher misst künftig genau das Tempo – und noch vieles mehr. (Quelle: Zoonar/imago-images-bilder))
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Die Blackbox kommt: Ab dem kommenden Jahr wird ein neuer Überwacher zur Pflicht im Auto. Was genau er tut und was das für Autofahrer bedeutet.

Schon seit Januar 2020 steht es fest, nun wird es langsam ernst: Ab dem 7. Juli 2024 wird ein neuer Überwacher zur Pflicht für in der EU zugelassene Neuwagen. So steht es in der EU-Verordnung 2019/2144.

Bald Pflicht: die Blackbox in allen Neuwagen.
Bald Pflicht: die Blackbox in allen Neuwagen. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn/dpa-bilder)

Diese Blackbox erfasst und speichert eine Reihe von Daten. Einige Beispiele:

  • Fahrzeuggeschwindigkeit
  • Bremsverhalten
  • Position des Fahrzeugs
  • Neigung des Fahrzeugs
  • Aktivität von Sicherheitssystemen

Die Technik soll bei einem Unfall anonymisierte Fahrdaten des Fahrzeugs sammeln, erklärt das Bundesverkehrsministerium. Erkenntnisse daraus sollen der Unfallforschung helfen und zu besseren Sicherheitsassistenten in Autos führen.

Übrigens: In manchem Auto dürfte die Überwachungstechnik bereits verbaut sein. Der Verordnung zufolge müssen Hersteller nämlich schon seit Mitte 2022 in ganz neuen Modellen unter anderem Technik zur "ereignisbezogenen Datenaufzeichnung" berücksichtigen.

Was ist das überhaupt?

"Ereignisbezogene Datenaufzeichnung" bezeichnet laut der EU ein System, "das ausschließlich dem Zweck dient, kritische unfallbezogene Parameter und Informationen kurz vor, während und unmittelbar nach einem Aufprall aufzuzeichnen und zu speichern". Das bedeutet: Die Daten werden zwar permanent gemessen – aber nur dann dauerhaft gespeichert, wenn die Sensoren des Autos ein entsprechendes "Ereignis" (also einen Unfall) registrieren. Ein Ausspionieren ihrer Routen und Gewohnheiten haben Autofahrer demnach nicht zu befürchten.

Mehrheit ist für Datenweitergabe

Knapp zwei Drittel der Teilnehmer einer Innofact-Umfrage (62 Prozent) fänden solch eine Technik gut, die anonymisierte Daten aus dem Auto weitergibt. Allerdings ist nur gut ein Drittel (36 Prozent) der Befragten dafür, solche Daten zur Klärung eines Unfallgeschehens vor Gericht zuzulassen.

Änhlich viele Befragte (34 Prozent) lehnen eine Blackbox im Auto grundsätzlich ab, etwa ein Viertel (23 Prozent) spricht sich aus Datenschutzbedenken dagegen aus. Das Marktforschungsinstitut Innofact befragte für die Website Leasingmarkt.de insgesamt 1.014 Autohalterinnen und Autohalter.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • bmdv.bund.de: Neue Fahrzeugsicherheitssysteme
  • eur-lex.europa.eu: Verordnung (EU) 2019/2144 des Europäischen Parlaments und des Rates
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  • Markus Abrahamczyk
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