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Zwei-Meter-Regel: Bei Missachtung in Baustellen droht Bußgeld

Zwei-Meter-Marke gilt meist  

Enge Fahrspur - bei zu breiten Autos droht Bußgeld

07.07.2015, 08:54 Uhr | dpa

Zwei-Meter-Regel: Bei Missachtung in Baustellen droht Bußgeld. Verengte Baustellenspur: Bei zu breitem Auto droht Bußgeld. (Quelle: dpa)

Verengte Baustellenspur: Bei zu breitem Auto droht Bußgeld. (Quelle: dpa)

Sommerzeit ist Baustellenzeit - vor allem auf Autobahnen. Das heißt oft: Spuren werden zusammengelegt oder Fahrbahnverengung. Wer mit einem breiten Auto unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam fahren. Denn häufig ist die linke Fahrspur nur für Fahrzeuge freigegeben, die maximal zwei Meter breit sind.

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Fahrspur oft nur bis zwei Meter Breite freigegeben

Darauf weist das Schild mit der Nummer 264 hin. Es zeigt die Aufschrift "2 m" auf weißem Grund. Wer dagegen verstößt und die linke Spur in einer Baustelle benutzt, muss mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.

Wird der Fahrer eines zu breiten Pkw in einen Unfall verwickelt, kann sogar der Kasko-Schutz eingeschränkt werden. Darüber hinaus kann wegen einer Mitschuld der Schadenersatz der gegnerischen Haftpflicht-Versicherung reduziert werden.

Selbst ein VW Golf ist zu breit

Nicht nur Transporter, SUVs, Vans oder größere Limousinen sind häufig zu breit. Auch viele Mittelkassewagen reichen nach Angaben der Dekra bereits an die Zwei-Meter-Marke heran. Selbst ein VW Golf knack inklusive der Außenspiegel diese Marke.

Laut Fahrzeugschein ist der Golf 1,80 Meter breit. Mit Außenspiegeln sind es aber tatsächlich 2,03 Meter. Auf ähnliche Werte kommen auch Audi A4 und Q3, BMW 3er oder X1. Schmaler als zwei Meter sind laut Papieren sogar der Mercedes Viano oder der Volkswagen T5. Wer beim Wolfsburger Alleskönner nachmisst, kommt jedoch auf sage und schreibe 2,28 Meter.

"Es gilt Spiegelaußenkante zu Spiegelaußenkante"

Die Prüforganisation rät Autofahrern, ihren Wagen vor der Urlaubsreise abzumessen. Dabei ist wichtig: "Es gilt Spiegelaußenkante zu Spiegelaußenkante", sagt Jens König, Leiter der Dekra Unfallforschung. Wer vollkommen sichergehen will, fährt am besten ausschließlich auf dem rechten Fahrstreifen.

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