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Wie Sie fĂŒnf gĂ€ngige Bußgeldfallen vermeiden

Von dpa-tmn, t-online, mab

Aktualisiert am 26.12.2021Lesedauer: 2 Min.
GrĂŒnpfeil: Wer fĂ€hrt, ohne vorher angehalten zu haben, riskiert ein Bußgeld.
GrĂŒnpfeil: Wer fĂ€hrt, ohne vorher angehalten zu haben, riskiert ein Bußgeld. (Quelle: /dpa-tmn-bilder)
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Dass bei deutlicher Tempolimit-Überschreitung oder beim Überfahren einer roten Ampel ein saftiges Bußgeld droht, dĂŒrfte vielen Autofahrern klar sein. Doch auch kleine Fehler können ins Geld gehen – die sich aber vermeiden lassen.

GrĂŒnpfeil – in jedem Fall anhalten

Das kleine Verkehrsschild erlaubt das Rechtsabbiegen bei roter Ampel. Eine geniale Erfindung, wenn man sie richtig nutzt. Frank HĂ€cker, Rechtsanwalt aus Aschaffenburg und Mitglied im geschĂ€ftsfĂŒhrenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht beim Deutschen Anwaltverein (DAV) erklĂ€rt: "Autofahrer mĂŒssen an der Linie des quer kreuzenden FußgĂ€ngerwegs abstoppen." Das sei wie bei einem Stoppschild.

HĂ€lt man beim GrĂŒnpfeil nicht an, ist das wie ein Rotlichtverstoß. War die Ampel dann lĂ€nger als eine Sekunde rot, winken fĂŒr das vorschnelle Abbiegen 200 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot.

Besondere Vorsicht am FußgĂ€ngerĂŒberweg

Wer nicht mit mĂ€ĂŸiger Geschwindigkeit an einen FußgĂ€ngerĂŒberweg heranfĂ€hrt, riskiert 80 Euro Bußgeld. Was unter "mĂ€ĂŸig" zu verstehen ist, sei Auslegungssache der Gerichte, erlĂ€utert Frank HĂ€cker.

"1967 gab es ein Urteil, das 30 km/h noch als mĂ€ĂŸig ansah." Das ist heute natĂŒrlich nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ. Der Anwalt rĂ€t, knapp vor dem Überweg nicht viel schneller als Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

Achtung beim Parken

Mit 15 Euro Bußgeld schlĂ€gt das Parken an schlecht einsehbaren Stellen auf den ersten Blick nicht allzu heftig zu Buche. "Das Delikt wird oft vor Gericht verhandelt, wenn es deshalb zu einem Unfall gekommen ist", weiß HĂ€cker. Wer also hinter einer Kuppel oder nach einer Kurve direkt an der Straße parkt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld. Bei einem Unfall kann das Gericht unter UmstĂ€nden eine Teilschuld feststellen – dann wird es teuer.

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HĂ€nde weg vom Alkohol

Bei 0,5 bis 1,09 Promille kostet das Fahren unter Alkohol 500 Euro plus zwei Punkte in Flensburg und zieht einen Monat Fahrverbot nach sich. WiederholungstĂ€ter zahlen stetig mehr. "Beim dritten Mal können Gerichte von Vorsatz ausgehen", sagt HĂ€cker. Dann kostet es 3.000 Euro Bußgeld, und der Fahrer erhĂ€lt ein Fahrverbot von drei Monaten.

Wer ab einem Pegel von 0,3 Promille einen Unfall baut oder mit mehr als 1,1 Promille erwischt wird, begeht eine Straftat, erlĂ€utert der Experte. In diesem Fall ist der FĂŒhrerschein fĂŒr mindestens ein halbes Jahr weg. Und es kann richtig teuer werden. "Denn die Strafe wird in AbhĂ€ngigkeit vom Einkommen berechnet", erklĂ€rt HĂ€cker.

Unbeschrankter BahnĂŒbergang

Das Signal im Andreaskreuz leuchtet, doch ein Zug ist weit und breit nicht zu sehen. Wer nun Zeit sparen will, riskiert nicht nur sein Leben. "Das Überfahren der Gleise kann 290 Euro Bußgeld kosten, wenn man dabei erwischt wird", weiß HĂ€cker aus einem aktuellen Fall zu berichten. Auch der FĂŒhrerschein war dann fĂŒr einen Monat weg.

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Wer Schranken oder Halbschranken umfĂ€hrt, muss ĂŒbrigens noch viel mehr zahlen: 700 Euro und drei Monate Fahrverbot blĂŒhen dem VerkehrssĂŒnder fĂŒr dieses riskante Manöver.

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