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Urteil: Aachen muss sich auf Dieselfahrverbote einstellen

Gericht stellt Ultimatum  

Jetzt rücken auch in Aachen Fahrverbote näher

08.06.2018, 12:12 Uhr | Tom Käckenhoff, rtr

Urteil: Aachen muss sich auf Dieselfahrverbote einstellen. Kraftfahrzeuge: Die Deutsche Umwelthilfe hatte gegen das Land Nordrhein-Westfalen geklagt, um die Stadt Aachen zur Einhaltung der Grenzwerte zu zwingen. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Kraftfahrzeuge: Die Deutsche Umwelthilfe hatte gegen das Land Nordrhein-Westfalen geklagt, um die Stadt Aachen zur Einhaltung der Grenzwerte zu zwingen. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Die Stadt Aachen muss Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge erlassen, wenn die Grenzwerte für die Luftbelastung bis zum Ende des Jahres nicht eingehalten werden. Das entschied das Verwaltungsgericht.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass es zu einem Dieselfahrverbot komme, erläutert eine Gerichtssprecherin. Die verschiedenen Maßnahmen sollten nun in einer Analyse geprüft werden. Mit Ergebnissen sei in zwei bis drei Wochen zu rechnen.

Es ist das erste Verfahren nach dem Grundsatzurteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts zur Zulässigkeit von Dieselfahrverboten.

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DUH hatte geklagt

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte gegen das Land Nordrhein-Westfalen geklagt, um die Stadt Aachen zur Einhaltung der Grenzwerte zu zwingen. Die obersten Verwaltungsrichter in Leipzig hatten Ende Februar exemplarisch an den Fällen Stuttgart und Düsseldorf entschieden, dass Dieselfahrverbote in Städten als letztes Mittel zur Luftreinhaltung möglich sind. Die Einführung müsse aber verhältnismäßig – das heißt vor allem mit zeitlichem Vorlauf – sein.

Als erste Großstadt hatte Hamburg unlängst zwei vielbefahrene Straßen im Stadtteil Altona für ältere Dieselfahrzeuge gesperrt, die die Abgasnorm Euro 6 für Pkw beziehungsweise VI für Lkw nicht erfüllen.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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