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Zeitumstellung: Was Autofahrer jetzt beachten müssen – 5 wichtige Tipps

Fünf wichtige Tipps  

Achtung, Zeitumstellung: Was Autofahrer beachten müssen

30.03.2019, 14:00 Uhr | mab, dpa

Das sollten Sie über die Zeitumstellung wissen

Bald könnte sie hinfällig werden: Was Sie über die Zeitumstellung bei Sommer- und Winterzeit wissen müssen und welche Länder sie bereits abgeschafft haben. (Quelle: t-online.de)

Sommer- und Winterzeit: Was Sie zum Thema Zeitumstellung wissen müssen. (Quelle: t-online.de)


Auf einmal ist es morgens wieder dunkel: Die Umstellung der Uhr in der Nacht zum 31. März auf die Sommerzeit bringt gerade für Autofahrer einige wichtige Veränderungen mit sich. Fünf Dinge, die jetzt besonders wichtig sind.

Wird die Uhr vorgestellt oder zurück? Um sich das zu merken, hilft eine einfache Eselsbrücke, die Sie hier erfahren. Aber das ist nicht die größte Hürde, die mit der Zeitumstellung einhergeht – zumindest nicht für Autofahrer. In den Tagen nach Beginn der Sommerzeit sollten Sie auf folgende Aspekte besonders achten.

Biorhythmus

Es dauert eine Weile, bis sich der Körper an die Zeitumstellung gewöhnt hat. Der Schlafrhythmus kann über mehrere Tage gestört sein. In dieser Zeit sind wir müde und unkonzentriert. Dadurch ist die Gefahr eines Verkehrsunfalls besonders hoch. Wenn Ihnen die Zeitumstellung besonders stark zusetzt, sollten Sie auf längeren Fahrten mehrere Pausen einlegen – oder große Touren zunächst ganz vermeiden.

Schulkinder

Da wir die Uhren um eine Stunde vordrehen, ist es zunächst morgens wieder dunkler als bisher gewohnt. Das setzt nicht nur uns Autofahrern zu, sondern natürlich auch allen anderen. Deshalb ist es nun ganz besonders wichtig, darauf zu achten, wie sich die anderen Verkehrsteilnehmer verhalten. Insbesondere Kinder könnten morgens noch müde sein und aus Versehen bei Rot die Straße betreten.

Außerdem ist die Sicht wegen der längeren Dunkelheit zunächst wieder schlechter.

Wildunfälle

Im Frühjahr und Herbst besonders groß: Unfallgefahr durch Wildwechsel. (Quelle: dpa)Im Frühjahr und Herbst besonders groß: Unfallgefahr durch Wildwechsel. (Quelle: dpa)

Rehe und Hirsche kennen keine Zeitumstellung. Sie folgen nur ihrer inneren Uhr. Mit Beginn der Sommerzeit fällt aber ein großer Teil des Berufsverkehrs zunächst wieder in die Zeit der Dämmerung – genau dann, wenn auch im Wald und auf Wiesen die Rush hour tobt. Gerade wer morgens viel auf Landstraßen unterwegs ist, sollte deshalb nun besonders achtsam fahren.

Die Tiere nutzen den Schutz der anbrechenden Dunkelheit, um auf den abgeernteten Feldern oder auf dem Waldboden nach Nahrung zu suchen und kreuzen dabei auch Verkehrswege. Das betrifft nicht nur viele Feldwege und Landstraßen, sondern auch Kreis- und Bundesstraßen.

Das Wild folgt häufig denselben Routen. Deshalb mahnen in diesen Bereichen die bekannten Wildwechsel-Schilder zu besonderer Vorsicht. Aber: Die Tiere halten sich natürlich nicht an Straßenschilder. Deshalb sollten Sie generell aufmerksam sein – auch dort, wo kein Schild vor Wildwechsel warnt.

Wildwechsel: So reagieren Sie richtig

Wer Wild am Straßenrand wahrnimmt, fährt zunächst besonders vorsichtig und langsam weiter. Denn: Ein Reh oder Wildschwein taucht selten allein auf. Häufig folgen weitere Tiere eines Rudels.

Aus Hirsch wird Elefant: Eine Grafik zeigt das Aufprallgewicht von heimischen Wildtieren bei Tempo 60. (Quelle: ADAC)Aus Hirsch wird Elefant: Die Grafik zeigt, wie hoch das Aufprallgewicht von heimischen Wildtieren bei Tempo 60 ist. (Quelle: ADAC)

Wenn ein Tier auf der Straße auftaucht, bremsen Sie ab, sofern nicht direkt hinter Ihnen ein anderes Auto folgt. Blenden Sie das Fernlicht ab und drücken Sie die Hupe.

Falls Sie blitzschnell reagieren müssen: Bremspedal durchdrücken und das Lenkrad gut festhalten. Vermeiden Sie unbedingt ein Ausweichmanöver! Sie riskieren sonst einen Zusammenprall mit einem anderen Auto oder mit einem Baum – beides könnte schlimmer enden als der Wildunfall.

An manchen Stellen zeigen sich an den Leitpfosten blaue Reflektoren, die von Scheinwerfern angestrahlt Wildtiere verscheuchen sollen. Einen anderen Ansatz haben neue Warnsysteme, die in den nächsten Monaten unter anderem auf Teststrecken in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum Einsatz kommen sollen. Dort detektieren kleine Kästchen an den Leitpfosten mit Hilfe von Infrarottechnik Wildtiere im Umkreis von 30 Metern und warnen Autofahrer mit Blinklicht.

Wie Sie Wildunfälle am besten vermeiden und was zu tun ist, wenn es doch geknallt hat, erfahren Sie hier.


Uhrzeit im Auto umstellen

Viele Autos zeigen die Hälfte eines Jahres lang die falsche Uhrzeit an. Der Grund: Ihr Besitzer weiß nicht, wie er die Uhr verstellen kann. Immer mehr Autos erledigen das zwar allein. Meistens wird die Uhr aber gestellt, indem Sie mit Knöpfen im Bordmenü die passende Einstellung wählen. Dazu haben die Hersteller aber teilweise sehr unterschiedliche Wege gewählt. Ein Blick ins Betriebshandbuch verrät, wie Sie die Uhr auf Sommerzeit stellen.

Andernfalls bleibt Ihnen zumindest ein kleiner Trost: Ab dem 27. Oktober geht Ihre Uhr wieder richtig.

Verwendete Quellen:
  • Verkehrsclub ADAC
  • Nachrichtenagentur SP-X
  • Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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