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Tipps vom Profi – Autowerkstatt: So sparen Sie viel Geld für Ihr Auto


Autowerkstatt: Wie Sie viel Geld sparen können

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 01.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Autoreparatur und Wartung: Im Schnitt kosten sie uns rund 440 Euro pro Jahr.
Autoreparatur und Wartung: Im Schnitt kosten sie uns rund 440 Euro pro Jahr. (Quelle: spyderskidoo/getty-images-bilder)
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Ob Reparatur oder Inspektion: Schon kleine Werkstattarbeiten am Auto können schnell ins Geld gehen. Das lässt sich sehr einfach umgehen – und zwar ohne negative Folgen.

Um die 440 Euro pro Jahr: So viel zahlen Autofahrer im Schnitt für Reparaturen und Wartung ihres Autos. Hinzu kommen die Kosten für Unfallreparaturen, die in der Statistik nicht enthalten sind.


Kontrollleuchten im Auto: alle Warnsymbole im Überblick

Kontrollleuchten im Auto: Bei diesem Symbol gibt es Probleme mit der Bremse.
Kontrollleuchten im Auto: Bei diesem Symbol gibt es Probleme mit dem Motoröldruck.
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Diese Kosten lassen sich zwar nicht verhindern – aber senken. Hier sind die besten Tipps der Experten vom Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (www.gva.de):

  • Fragen Sie gezielt nach Teilen des freien Marktes – auch in herstellergebundenen Werkstätten. Die Teile der Zulieferer sind nicht schlechter als das Zubehör der Autobauer. Aber sie sind oftmals deutlich billiger. Diese Teile können auch von Markenwerkstätten bezogen und verbaut werden.
  • Freie Werkstätten sind meist günstiger als herstellergebundene. Mancher Autofahrer befürchtet Probleme mit der Gewährleistung, wenn er nicht die Werkstätten seines Herstellers ansteuert. Dazu gibt es aber keinen Grund. Im Gewährleistungsfall zählt nämlich nur, wer das Problem verursacht hat und nicht danach, wo Inspektionen durchgeführt wurden. Auch kostenlose Neuwagengarantien stehen nicht auf dem Spiel, wenn Sie eine freie Werkstatt wählen.

Hiervon gibt es aber Ausnahmen. Zum Beispiel kann ein Leasinggeber bestimmen, in welche Werkstatt ein Leasingauto kommen soll (denn ihm gehört das Auto).

Auch wenn der Hersteller einen Garantie- oder Gewährleistungsfall übernimmt, kann er die Werkstatt bestimmen. Da er dann die Rechnung begleicht, müssen Sie sich aber in diesem Fall über die höheren Kosten keine Gedanken machen.

Eine weitere Ausnahme: Wenn der Vertrag mit Ihrer Kfz-Versicherung eine Klausel zur Werkstattbindung enthält, sollten Sie sich natürlich an diese Bindung halten. Nutzen Sie also nur in eine Werkstatt, die zum Partnernetz der Versicherung gehört. Idealerweise melden Sie zunächst den Schaden, woraufhin Sie erfahren werden, an welche Werkstatt Sie sich wenden können. Wer sich nicht an diese Werkstattbindung hält, muss einen Teil der Kosten selbst tragen, nämlich den Teil, der über die Kosten hinausgeht, die bei der Partnerwerkstatt angefallen wären.

Teile sollen günstiger werden

Was Verbände seit vielen Jahren fordern, könnte nun gelingen: Der Wettbewerb auf dem Teilemarkt soll gelockert werden. Bis jetzt können die Autohersteller verbieten, dass Zulieferer bestimmte Teile herstellen und verbreiten. Das gilt für sichtbare Teile wie Motorhaube, Außenspiegel oder Scheinwerfer. Dadurch sind Unfallreparaturen in Deutschland häufig teurer als in vielen anderen EU-Ländern. Damit soll künftig Schluss sein. An einem entsprechenden Gesetz arbeitet die Bundesregierung.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur mid
  • Eigene Recherche
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