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Gebrauchtwagen-Check: Renault Scénic Klassiker seiner Klasse

Gebrauchtwagen-Check  

Renault Scénic Klassiker seiner Klasse

30.07.2019, 04:50 Uhr | dpa

Gebrauchtwagen-Check: Renault Scénic Klassiker seiner Klasse. Viel Platz für Passagiere und Gepäck: Der kompakte Van Renault Scénic (2009 bis 2016).

Viel Platz für Passagiere und Gepäck: Der kompakte Van Renault Scénic (2009 bis 2016). Foto: Renault/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Der Scénic ist ein Klassiker seiner Klasse: Mitte der 1990er, als die Erstauflage durchstartete, war Renault früh dran mit einem Kompaktvan im Portfolio. Bis heute ist er ein Auto geblieben, das vor allem viel Platz für Gepäck und Gäste bietet. Nur hat er auch so seine Macken.

Modellhistorie: 1996 erstmals auf dem Markt, war die besprochene dritte Generation von 2009 bis 2016 im Neuwagenhandel. Die eng aufeinander folgenden Modellpflegen von 2012 und 2013 bescherten dem Familienauto neue Motoren, überarbeitete Optik inklusive LED-Tagfahrlicht und ein ausgebautes Angebot bei den Assistenzsystemen. Seit 2016 rollt die Viertauflage über die Straßen.

Abmessungen: 4,34 m bis 4,56 m x 1,85 m x 1,62 m bis 1,68 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 470 l bis 2083 l.

Karosserievarianten: Als Grand Scénic fährt der Kompakte oder auch manchmal Minivan genannte Scénic mit längerem Radstand und dritter Sitzreihe, womit der Franzose zum Siebensitzer wird.

Stärken: Vor allem die gestreckte Version kann viel verpacken, aber auch die Normalversion ist geräumig. Die Dieselmotoren gelten als vergleichsweise sparsam. Laut "Auto Bild Tüv Report 2019" zeigt sich bei der Hauptuntersuchung (HU) vor allem die Auspuffanlage als sehr haltbar. Ölverlust ist wie Rostbefall kein Thema.

Schwächen: Das weiche Fahrwerk mag Geschmackssache sein. Handfest sind die erhöhten Mängelquoten bei der Lenkung, der Achsaufhängung sowie den Federn und Dämpfern ab der zweiten HU. Auch der Verschleiß der Bremsscheiben schreitet oft zügig voran, bemängelt werden häufig zudem defekte Rückleuchten.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt mit Blick auf seine Statistik: "Der Renault Scénic schneidet durchschnittlich ab, die jüngeren Jahre sind im Vergleich zu gleich alten Konkurrenzfahrzeugen deutlich pannenanfälliger." Konkret mussten Helfer des Clubs ausrücken wegen defekter Anlasser bei Autos von 2009 und 2010, schlapper Batterien (2009 bis 2011, 2014 und 2015), streikender Einspritzdüsen (2009), verstopfter Partikelfilter (2010), den Zündkerzen (2010 und 2011) sowie allgemeiner Probleme mit Motoren (2012).

Motoren: Benziner (Vierzylinder mit Frontantrieb): 81 kW/110 PS bis 103 kW/140 PS; Diesel (Vierzylinder mit Frontantrieb): 63 kW/85 PS und 118 kW/160 PS.

Marktpreise (laut "DAT Marktspiegel" der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern): - Scénic 1.4 TCe 130 (2012); 96 kW/130 PS (Vierzylinder); 99 000 Kilometer; 7300 Euro. - Grand Scénic 1.2 TCe 115 (2015); 85 kW/115 PS (Vierzylinder); 61 000 Kilometer; 10 650 Euro. - Scénic 2.0 dCi 160 FAP (2013); 118 kW/160 PS (Vierzylinder); 106 000 Kilometer; 9700 Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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