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Was Sie bei Motoröl beachten sollten

Von dpa, t-online, mab

Aktualisiert am 09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Motoröl: Bei den Wechselintervallen und der genauen Spezifikation sollten sich Autofahrer penibel an die Angaben der Hersteller halten.
Motoröl: Bei den Wechselintervallen und der genauen Spezifikation sollten sich Autofahrer penibel an die Angaben der Hersteller halten. (Quelle: Ingimage/imago-images-bilder)
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Ein rechtzeitiger Ölwechsel schützt den Motor und kann sogar helfen, Sprit zu sparen. Doch Motoröl ist nicht gleich Motoröl. Bei Kauf und Verwendung sollten Sie einiges beachten.

Einen Kolbenfresser will keiner, denn dann wird es teuer. Öl schützt auch vor Korrosion und reinigt den Motor. Doch zu wenig oder altes Öl kann diese Aufgaben nicht mehr erfüllen.

Deshalb sollte man den Ölstand regelmäßig kontrollieren – am besten einmal im Monat. Vorher sollten Sie mindestens zehn bis 15 Kilometer fahren und anschließend nach dem Abstellen des Motors etwa fünf Minuten warten.

Nicht nur auf Anzeige verlassen

Wichtig ist nicht nur der Ölstand – sondern auch das Öl selbst: Ist es trüb oder gar schwarz und riecht es verbrannt? Dann sollten Sie unbedingt in die Werkstatt fahren. Das gilt auch, wenn der letzte Ölwechsel schon länger her ist.

Entscheidend für die Frage, welches Öl verwendet wird, ist die Herstellerfreigabe, die Sie im Handbuch oder Serviceheft mit den Angaben auf dem Etikett der Ölgebinde abgleichen. Es gibt Einbereichsöle, die nur im Sommer oder Winter angewendet werden, und Mehrbereichsöle, die Sie ganzjährig nutzen können.

Zahlensalat beim Motoröl

Ein wichtiges Kennzeichen ist die Viskosität, die Fließeigenschaft, die mit der sogenannten SAE-Klasse angegeben wird und entscheidet, welches Öl das richtige ist. Die Kennzeichnung vor dem Buchstaben W benennt dabei die Niedrigtemperatur-Viskosität. Je kleiner die dort genannte Ziffer, desto flüssiger ist das Öl und desto besser ist es bei winterlichen Temperaturen geeignet. Eine hohe Ziffer hinter dem W wiederum bedeutet eine hohe Schmierfähigkeit bei hohen Temperaturen.

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Die meisten Hersteller bieten mehrere Preisklassen an. Sogenannte Longlife-Öle sollen länger halten, sind in der Regel eher dünnflüssig und versprechen als Leichtlauföle einen deutlich geringeren Spritverbrauch. Sie haben eine niedrige Tieftemperatur-Viskosität und liegen in der Regel bei SAE 0W-30 bis SAE 0W-40. Am häufigsten wird 5W-30 verwendet, der Ölwechsel ist damit etwa alle 30.000 Kilometer oder alle zwei Jahre notwendig.

Achtung: Diese Öle darf man nicht mit anderen mischen.

Das falsche Öl kann Schäden verursachen

Sich an die Klassifikation zu halten, die der Hersteller für das Auto vorschreibt, ist sehr wichtig. Das falsche Öl, auch das Mischen verschiedener Öle, kann zu sehr großen Schäden führen.

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Ein Öl wird meist in verschiedenen Preisklassen angeboten, teils mit dem Hinweis, damit könne man Sprit sparen. Messen kann man das aber nur im Labor. Auf der Straße spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Und entscheidender als die Wahl des Öls ist hier die eigene Fahrweise.

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