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Neu, gebraucht oder runderneuert: Finger weg von diesen Reifen!


Finger weg von diesen Reifen!

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 08.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Reifenwechsel: Die Pandemie und der Ukraine-Krieg sorgen auch bei Autoreifen für Lieferengpässe und erhöhte Preise.
Reifen fürs Auto: Nicht alles Erlaubte ist auch gut. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa)
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Winterreifen sind nun um ein Fünftel teurer. Es gibt aber Alternativen zum Neukauf. Wer sich für die falsche entscheidet, zahlt aber viel drauf – bei der Sicherheit.

Immer teurer, immer knapper: Winterreifen haben sich um 21 Prozent verteuert. Das meldet "Check24". Das Vergleichsportal errechnete die Preisentwicklung der hundert über die Website meistverkauften Modelle. Aber muss es immer ein komplett neuer Reifensatz sein?

Sind runderneuerte Reifen vom Händler ein guter Kauf?

Abgefahrene, aber unbeschädigte Reifen können – nach gesetzlichen Standards – wieder aufbereitet werden: Dabei behalten sie ihren Unterbau, erhalten aber eine neue Laufflächenmischung. Solche runderneuerten Reifen (gekennzeichnet mit dem Wort "Retreated" oder dem Kürzel "R") sind deutlich umweltschonender, da der Reifen länger genutzt wird. Und natürlich sind sie günstiger (Ersparnis beim Kauf: bis zu 50 Prozent).

Autoreifen dürfen nur einmal runderneuert werden, die Qualitätsansprüche in Hinsicht auf Tragfähigkeit und Qualität sind die gleichen wie bei neuen Reifen. Dennoch ist die Performance schlechter: Ihr Abrollgeräusch kann lauter sein. Auch bei Grip und Bremsweg sind sie neuen Reifen unterlegen. Außerdem können sie einen höheren Verbrauch verursachen als neuere Reifen – was die ursprüngliche Ersparnis beim Kauf langfristig immer weiter reduziert. Der Verkehrsclub ACE rät deshalb vom Kauf ab.

Sind gebrauchte Reifen von Privat ein guter Kauf?

Risse, Beulen und Löcher im Reifen oder eine ungleiche Abnutzung lassen sich zwar leicht prüfen. Aber: "Hinzu kommen Beschädigungen an der Felge, der Karkasse oder im Inneren des Reifens, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind", warnt der ACE. Auch ob der Reifen permanentem Sonnenlicht ausgesetzt war oder ständig auf Bordsteine gesteuert wurde, können Laien kaum einschätzen. Ob Reifen einen Schaden haben oder nicht, ist deshalb eine Sache für Fachleute.

Beim Privatkauf und auch auf Online-Plattformen werden außerdem Gewährleistungsrechte ausgeschlossen. Wenn Sie einen Mangel bemerken, gehen Sie also leer aus. Deshalb die klare Empfehlung des Clubs: Kaufen Sie keine gebrauchten Reifen aus privater Hand.

Wie kann man an günstige Reifen kommen?

Viele namhafte Reifenhersteller haben günstigere Zweitmarken, die man weniger aus TV-Spots und Printwerbung kennt. Und deren Reifen erweisen sich in Tests immer häufiger als überlegenswerte Alternative. Wer also auf einen großen Namen auf seinen Reifen verzichtet, kann so manchen Euro sparen. Vergleichen Sie vor dem Kauf die Preise verschiedener Anbieter. Je Reifensatz lassen sich dadurch hohe dreistellige Beträge sparen.

Außerdem lohnt es sich, beizeiten die Räder wechseln zu lassen. Der Oktober ist dafür ideal. Dann sollten Sie den Wechsel nicht lange aufschieben (rechtzeitig Termin vereinbaren). Denn der Andrang bei den Werkstätten wird steigen – und mit ihm auch deren Preise. Und wenn man schon nicht beim Reifenkauf sparen kann, dann doch wenigstens beim Wechsel.

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Verwendete Quellen
  • Verkehrsclub ACE (Pressemitteilung): Reifenkauf: Gebraucht, runderneuert oder neu?
  • Nachrichtenagentur dpa
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Winterreifen: Dieser Fehler wird richtig teuer
  • Markus Abrahamczyk
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