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Payback-Aus bei Rewe: Ist das Bonuspunkteprogramm jetzt am Ende?


Kündigung durch Rewe: Ist Payback jetzt am Ende?

Von Alexander Roth-Grigori

Aktualisiert am 24.01.2023Lesedauer: 2 Min.
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Payback-Karte im Rewe-Design: Der Einzelhändler wird Ende 2024 aus dem Bonuspunkteprogramm aussteigen – das bedeutet für Payback aber nicht zwangsläufig das Aus. (Quelle: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)
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Dass Rewe überraschend Payback den Rücken kehrt, hat viele Menschen überrascht. Hat das Bonuspunkteprogramm noch eine Zukunft?

Am gestrigen Montag wurde bekannt, dass der Einzelhändler Rewe und das Bonuspunkte-Programm Payback in Zukunft getrennte Wege gehen werden. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen endet nicht wie erwartet Ende 2025, sondern bereits mit Abschluss des kommenden Jahres.

Doch was genau bedeutet das für Payback? Verliert das Programm an Attraktivität oder steht es gar vor dem Ende? Ganz so dramatisch wie es scheint, ist die Lage lange nicht, Payback hat Dutzende Partner, bei denen auch weiterhin künftig Bonuspunkte gesammelt werden können. Wir geben einen Überblick.

Eine lange Liste an Partnerunternehmen

Auch wenn der Wegfall von Rewe schmerzlich für viele Payback-Nutzer sein wird, die ihre alltäglichen Einkäufe regelmäßig dort tätigen, ist die Liste an Unternehmen, die auch weiterhin am Bonusprogramm teilnehmen, lang. Öffnet man die Shop-Übersicht auf der offiziellen Seite, finden sich Hunderte Unternehmen. Darunter sind viele kleinere Onlineshops mit sehr spezifischem Sortiment, aber eben auch sehr viele große Versandhändler wie Otto, Zalando, Adidas, Baur und viele mehr.

Zudem konnte Payback Ende des vergangenen Jahres einen regelrechten Coup verkünden: Seit Mitte November lassen sich auch bei Amazon – dem weltweit größten Onlineshop – Payback-Punkte sammeln:

"Amazon ist ein absoluter Wunschpartner unserer Kundinnen und Kunden. Deshalb freuen wir uns sehr, diesen Wunsch […] erfüllen zu können", verkündete damals der Payback-Geschäftsführer Dominik Dommick.

Eigene App statt Payback-Bonusprogramm

Rewe plant, in Zukunft ein eigenes Bonussystem einführen zu wollen und kehrt deshalb Payback den Rücken, wie eine Sprecherin des Konzerns bereits gegenüber der "Lebensmittelzeitung" bestätigte. Auch andere Unternehmen wie beispielsweise der Einzelhändler Lidl oder die Drogeriemarktkette Rossmann setzen auf eigene Bonusprogramme und Apps.

Der Nachteil für Kunden: Eine Flut an Apps und eigene Konten für jeden Shop. Der Vorteil für die Unternehmen: Mehr Kundendaten und somit noch mehr Möglichkeiten, Marketingstrategien gezielt auszurichten und Werbung individuell auszuspielen.

Die einzelnen Apps der Shops machen zwar mehr Arbeit, können sich aber auch lohnen. So bietet Rossmann häufig einen 10-Prozent-Gutschein auf den gesamten Einkauf an – wer also häufig die Drogeriekette besucht, kann dadurch viel sparen, deutlich mehr als durch Payback: Hier liegt die Ersparnis bei lediglich 0,5 Prozent – und wird auch nicht direkt vom Kaufpreis abgezogen, sondern als Guthaben angerechnet, das man später für Gutscheine oder Prämien ausgeben kann.

Alternativen zu Payback

Neben Payback und den hauseigenen Apps der einzelnen Händler gibt es in Deutschland noch das Bonuspunkteprogramm "Deutschlandcard". Dabei handelt es sich um einen Gegenentwurf zu Payback, der ähnlich funktioniert und vor allem beim Rewe-Konkurrenten Edeka und seinem Discounter Netto, aber auch etlichen weiteren Onlineshops angeboten wird. Eine andere Möglichkeit sind Cashback-Portale wie Shoop oder Getmore. Hier sind laut Stiftung Warentest Erstattungen von im Schnitt zwischen drei und sechs Prozent drin.

In unserem Artikel "Deutschlandcard: Sinnvoller Bonus oder Datenabzocke?" haben wir alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst. Und alles Wissenswerte rund um das Payback-Punkteprogramm finden Sie in unserem Artikel "Payback: Lohnt sich das Punktesammeln?".

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • payback.group: "JETZT GIBT’S BEI PAYBACK AUCH PUNKTE AUF AMAZON"
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