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Nach Ransomware-Angriff: Hacker fordern 50 Millionen US-Dollar von Acer


Nach Ransomware-Angriff
Hacker fordern von Acer 50 Millionen US-Dollar

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 20.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Acer-Logo auf Handy: Der Konzern soll Opfer einer Cyberattacke geworden seinVergrößern des BildesAcer-Logo auf Handy: Der Konzern soll Opfer einer Cyberattacke geworden sein (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)
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Der Computer-Riese Acer ist offenbar Opfer einer Hackerattacke geworden. Die Angreifer fordern nun 50 Millionen Dollar und drohen sonst, geheime erbeutete Daten zu veröffentlichen.

Der taiwanische Elektronik-Hersteller Acer ist offenbar Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Laut einem Bericht der IT-Website BleepingComputer haben Unbekannte den Konzern mit der Ransomware "REvil" erfolgreich angegriffen. Ransomware verschlüsselt automatisch kritische Daten, sodass der Besitzer nicht mehr darauf zugreifen kann. Die Entschlüsselung, so meist die Drohung der Erpresser, erfolgt nur gegen Lösegeldzahlung.

Die Angreifer sollen außerdem Zugriff auf sensible Daten des Konzerns erlangt haben und fordern nun 50 Millionen US-Dollar. Andernfalls wolle man auch diese Daten veröffentlichen. Als Beweis stellten die mutmaßlichen Angreifer mehrere Screenshots von Dateien ins Netz, die zeigen sollen, dass man unter anderem Finanz- und Kundendaten des Konzerns erbeutet habe.

Angreifer boten sogar Nachlass bei frühzeitiger Zahlung an

Zudem habe BleepingComputer auch Einsicht in einen Chat nehmen können, in dem die Erpresser mit Acer in Austausch standen. Demnach habe der erste Kontakt bereits am 14 März stattgefunden. Im Laufe des Gesprächs habe sich der Acer-Vertreter über die hohe Lösegeldforderung geschockt gezeigt.

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Später hätten die Kriminellen noch einen zwanzigprozentigen Nachlass angeboten, sollte die Summe bis vergangenen Mittwoch gezahlt werden. Als Gegenleistung würden die Kriminellen Acer ein Entschlüsselungstool liefern sowie die erbeuteten Daten löschen.

Auf Anfrage von BleepingComputer bestätigte Acer den Vorfall nicht, erklärte aber dass es eine "laufende Untersuchung gebe, und dass man aus Sicherheitsgründen keine Details dazu erläutern könne".

Die Forderung von 50 Millionen Dollar ist die bislang höchste in einem solchen Cyber-Erpressungs-Fall. Die Gruppe hinter "REvil" hatte erst vor wenigen Monaten auch den asiatischen Handelskonzern Dairy Farm angegriffen und soll dort bereits 30 Millionen Dollar gefordert haben.

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